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Wie berechnet man die Gravitationskraft einer Masse?
 
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Hans23
Gast





Beitrag Hans23 Verfasst am: 26. Mai 2012 14:22    Titel: Wie berechnet man die Gravitationskraft einer Masse? Antworten mit Zitat

Hallo,

ich kenne das newton'sche Gravitationsgesetz, aber nicht die Relativitätstheorie. Ist es dennoch möglich näherungsweise die Gravitationskraft einer Masse mit Radius im freien Weltall zu berechnen?

Danke
planck1858



Anmeldungsdatum: 06.09.2008
Beiträge: 4542
Wohnort: Nrw

Beitrag planck1858 Verfasst am: 26. Mai 2012 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

was ist deiner Definition zu Folge ein freies Weltall?

_________________
Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. (Max Planck)

"I had a slogan. The vacum is empty. It weighs nothing because there's nothing there. (Richard Feynman)
Hans23
Gast





Beitrag Hans23 Verfasst am: 26. Mai 2012 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Naja ich meinte ohne dass irgendwelche anderen Kräfte auf die Masse wirken. Zum Beispiel ein Planet oder ein schwarzes Loch
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 26. Mai 2012 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Die Gravitationskraft beschreibt die Wechselwirkung zwischen mindestens zwei Massen. Was meinst Du also mit der Gravitationskraft einer Masse?
Hans23
Gast





Beitrag Hans23 Verfasst am: 26. Mai 2012 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Ich meine die Anziehungskraft, die z.B. ein schwarzes Loch mit der Masse m auf einen Körper ausüben würde. Die Fallbeschleunigung.
Sherlock Holmes



Anmeldungsdatum: 16.04.2012
Beiträge: 38

Beitrag Sherlock Holmes Verfasst am: 26. Mai 2012 19:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, die Formel hierzu wäre dann:

Gravitationsformel:

Um, es genau auf der Eroberfläche zu beschränken würde, meines Erachtens nur diese Formel nützen:



Ich hoffe, ich konnte helfen.

Gruss Holmes. smile

_________________
"Wenn man alle logischen Lösungen eines Problems eliminiert, ist die unlogische obwohl unmöglich unweigerlich richtig."
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 27. Mai 2012 09:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zunächst mal das Newtonsche Gravitationsgesetz für die Kraft F auf eine Masse m verursacht durch einer kugelsymmetrischen Massenverteilung mit Gesamtmasse M (wie es Sherlock Holmes angegebenen hat)



Daraus erhält man die lineare Näherung



mit dem Ortsfaktor g und der Höhe h durch Taylorentwicklung um (z.B.) den Erdradius R, d.h. für sehr kleines h/R



Die nullte Ordnung der Taylorreihe liefert genau den konstanten Term.

Es gibt eine Newtonsche Näherung zur Allgemeinen Relativitätstheorie, die das Newtonsche Gravitationsgesetz reproduziert. Die Newtonsche Näherung versagt jedoch für starke Gravitationsfelder, z.B. für Bereiche "nahe" am schwarzen Loch; insbs. ist der Effekt, dass Licht dem SL nicht entkommen kann, letztlich nicht mit der Newtonschen Gravitationskraft erklärbar. i.A. ist aber der Kraftbegriff in der ART nicht mehr anwendbar.

Für genügend große Abstände bleibt die Newtonsche Näherung allerdings gültig; insbs. ist die Gravitationskraft eines SLs (das aus einer Masse M entstanden ist) nicht von der Gravitationskraft eines gewöhnlichen Stern der Masse M zu unterscheiden.

_________________
Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
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