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Nima93
Anmeldungsdatum: 08.01.2012 Beiträge: 221
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Nima93 Verfasst am: 28. Jun 2012 10:03 Titel: Eigenwertproblem |
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Meine Frage:
Hallo,
hab ne kleine Frage bezüglich einer Schreibweise zum Eigenwertproblem... Dachte, ich schreib das mal hier rein, weil das bei gekoppelten DGL wichtig ist...
Mein Ziel ist es ja, eine Matrix A so umzuformen, dass sie nur noch auf der Hauptdiagonalen Elemente ungleich 0 hat. Jetzt steht dazu aber in meinem Buch:
Ich verstehe das aber nicht so ganz: Wenn ich eine Matrix zuerst mit einer Drehmatrix und danach mit der transformierten Drehmatrix multipliziere, mache ich die Drehung doch rückgängig und es passiert überhaupt nichts? Wenn man die transformierte Drehmatrix weglassen würde, wäre mir die Gleichung klar, aber so leider nicht.
Wäre schön, wenn mir da mal jemand auf die Sprünge helfen könnte
viele Grüße
Nima93
Meine Ideen:
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
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TomS Verfasst am: 28. Jun 2012 10:52 Titel: |
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Nein, das "Rückgängigmachen" der Drehung sieht anders aus:
Hier handelt es sich aber um ein Eigenwertproblem
Nun führst du eine Diagonalisierung (mit der zunächst unbekannten) Matrix D aus, d.h. zunächst
Das darfst du tun, weil sich die Drehungen vor dem x wegheben und weil das D ganz links sowieso nur noch auf den Nullvektor wirkt.
Nun führst du aber eine neue Bezeichnung ein, nämlich
Da D nicht mit A vertauscht, sind A und A’ nicht identisch! Beim Eigenwert ist das anders, dieser ändert sich nicht. Außerdem führst du noch ein x’ ein
und erhältst
d.h. durch die Drehung änderst du A sowie x, nicht jedoch die Eigenwerte und damit auch nicht das Eigenwertproblem an sich. Es handelt sich letztlich um eine Basistransformation.
A und A’ sind jedoch unterschiedliche Matrizen. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Nima93
Anmeldungsdatum: 08.01.2012 Beiträge: 221
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Nima93 Verfasst am: 29. Jun 2012 10:20 Titel: |
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Hallo und danke erstmal!
Das mit der Rückdrehung war quatsch, das seh ich ein, dafür stimmt die Reihenfolge ja nicht...
Aber ich verstehe trotzdem noch nicht ganz, wozu die inverse Matrix der Drehmatrix am Ende noch dranmultipliziert wird... |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
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TomS Verfasst am: 29. Jun 2012 11:18 Titel: |
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Deswegen
A ist nicht diagonal, A' dagegen schon. Die Gleichung muss eben transformiert werden - und die o.g. Trf. ist genau die richtige. Und nur mit einer derartigen Trf. kannst du Matrizen i.A. überhaupt diagonalisieren! _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Nima93
Anmeldungsdatum: 08.01.2012 Beiträge: 221
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Nima93 Verfasst am: 29. Jun 2012 13:35 Titel: |
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Ich stell mich wahrscheinlich grad ziemlich doof an, aber ich verstehe das mit dem Inversen immer noch nicht so ganz. Kann ich eine Drehmatrix nicht einfach durch multiplikation auf eine andere Matrix anwenden? Bei Vektoren geht das doch auch?
(sry, bin noch nicht so vertraut mit LA) |
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
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TomS Verfasst am: 29. Jun 2012 14:24 Titel: |
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Natürlich wendest du die Drehmatrix ohne Invertierung o.ä. auf einen Vektor an.
Hier wendest du jedoch zunächst keine Drehung an, sondern du schiebst einfach eine Eins ein:
Erst anschließend interpretierst du das rechte D als Drehung, angewandt auf x. Das ist eine Basistransformation.
Um nun auch die Matrix A bzgl. der neuen Basis darstellen zu können, berechnest du
Der Formalismus sagt dir also, dass wenn du D als Drehung eines Vektors x auffassen möchtest, wie du dann eine Matrix A zu "drehen" hast - und da brauchst du einfach die beiden Drehmatrizen rechts und links von A. _________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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