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Abstand Erde-Mond
 
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Das Mellchen



Anmeldungsdatum: 07.10.2012
Beiträge: 6

Beitrag Das Mellchen Verfasst am: 07. Okt 2012 20:43    Titel: Abstand Erde-Mond Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo, ich schreibe am Donnerstag eine Klausur und bin gerade echt am Verzweifeln. Eine Frage in der Altklausur lautet: "Berechnen Sie den mittleren Abstand zwischen Erde und Mond (hierzu können sie von einer vereinfachten Rotation des Mondes um den Erdradius mit einer Umlaufzeit von 27,3 Tagen ausgehen.) Die Masse der Erde beträgt 5,97*10^kg. Die Gravitationskonstante ist 6,67*10^11 m³*kg^-1*s^-2.

Meine Ideen:
Ideen habe ich leider nicht sehr viele. Ich gehe mal davon aus, dass ich in irgendeiner Weise das Gravitationsgesetz benützen soll, vllt mit einer anderen Kraft gleichsetzen? Ich denke, dass der Mond von der Gravitationskraft in seiner Ulaufbahn gehalten wird. Aber wie ich hier konkret zu einem Ansatz komme, ist mir durchaus schleierhaft...unglücklich
Rmn



Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 473

Beitrag Rmn Verfasst am: 07. Okt 2012 23:23    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Kraft, die einen Körper auf einer Kreisbahn hält, heißt Zentripetalkraft. Für die Zentripetalkraft gilt allgemein:

Angenommen der Mond befindet sich auf einer Kreisbahn, dann spielt die Gravitationskraft in diesem Fall die Rolle der Zentripetalkraft, also gilt
Das Mellchen



Anmeldungsdatum: 07.10.2012
Beiträge: 6

Beitrag Das Mellchen Verfasst am: 08. Okt 2012 06:33    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, vielen Dank schon einmal. Ich habe außerdem noch gefunden, dass ist, wobei w die Winkelgeschwindigkeit angibt. Für w habe ich einen Wert von herausbekommen. habe ich nun mit und komme zu folgender Formel: . Die Massen m kürzen sich dann raus, ich kann nach r auflösen und bekomme einen Wert von raus. Passt das? Wobei ich das "-" vor der Gravitationskonstanten nicht beachtet habe.. ist das okay soweit?
Rmn



Anmeldungsdatum: 26.01.2010
Beiträge: 473

Beitrag Rmn Verfasst am: 08. Okt 2012 07:20    Titel: Antworten mit Zitat

In der Klausur wäre dir nicht vorgegeben. Du müsstest es selbst mit ausrechenen.
Wenn man nicht nur den Betrag, sondern auch die Richtung der Zentripetalkraft beachtet, dann hat diese auch ein "-" Vorzeichen.
Packo
Gast





Beitrag Packo Verfasst am: 08. Okt 2012 07:23    Titel: Antworten mit Zitat

Das Mellchen,
wenn du die Koordinate r von der Erde weg mit + (positiv) annimmst, dann zeigt die Gravitationskraft in die negative Richtung. Die Zentripetalkraft jedoch auch! Du musst also in deiner Gleichung auf beiden Seiten ein Minuszeichen setzen.
Das Mellchen



Anmeldungsdatum: 07.10.2012
Beiträge: 6

Beitrag Das Mellchen Verfasst am: 08. Okt 2012 07:27    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, danke! Aber von dem abgesehen, stimmt das Ergebnis?
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 08. Okt 2012 07:48    Titel: Antworten mit Zitat

Das Mellchen hat Folgendes geschrieben:
Okay, danke! Aber von dem abgesehen, stimmt das Ergebnis?

Ich sehe als Ergebnis nur eine Zahl ohne Rechenweg. Wichtig wäre aber zunächst eine Formel



denn das ist immer gültig, unabhängig vom konkreten System Erde - Mond.

Was machst du in der Klausur, wenn du richtig umformst, das aber nicht hinschreibst, und dann falsch einsetzt?

_________________
Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
Das Mellchen



Anmeldungsdatum: 07.10.2012
Beiträge: 6

Beitrag Das Mellchen Verfasst am: 08. Okt 2012 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hey, daheim hab ich das schon aufgeschrieben, dachte nur, dass ihr gleich erkennen könnt, ob ich richtig rerechnet habe Augenzwinkern
Also:
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 08. Okt 2012 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Das Mellchen hat Folgendes geschrieben:
... dachte nur, dass ihr gleich erkennen könnt, ob ich richtig rerechnet habe


Wenn Du die Bestimmungsgleichung für r hast, brauchst Du doch gar nicht mehr zu rechnen. Das erledigt Dein Taschenrechner für Dich. Vertraust Du dem nicht?
Das Mellchen



Anmeldungsdatum: 07.10.2012
Beiträge: 6

Beitrag Das Mellchen Verfasst am: 08. Okt 2012 10:52    Titel: Antworten mit Zitat

ist okay Augenzwinkern. Ist die Formel denn jetzt richtig oder nicht?^^
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 08. Okt 2012 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ach so, Du fragst nach der Formel, nicht nach der Rechnung. Ja, die Formel ist richtig. Danach hättest Du gleich zu Anfang fragen sollen.
Das Mellchen



Anmeldungsdatum: 07.10.2012
Beiträge: 6

Beitrag Das Mellchen Verfasst am: 08. Okt 2012 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Nene, ich ahbe schon nach der Rechnung gefragt, habe dann aber nicht angegeben,wie ich r umgeformt habe, wodurch dann nicht erkennbar war, ob das was ich gerechnet habe, richtig war. Das habe ich dann eben noch ergänzt Augenzwinkern

Weil ich hätte eigentlich noch eine weitere Frage. In der nächsten Teilaufgabe heißt es: "Berechnen Sie den mittleren Abstand zwischen Erde & Mond des Systems Erde - Mond vom Erdmittelpunkt. Die Masse des Mondes beträgt .

Meine Idee ist, dass man die Formel für den gemeinsamen Schwerpunkt nehmen muss. Diese lautet wie folgt: .

Den Radius für die Erde kann man ja gleich 0 setzen, da vom Erdmittelpunkt gemessen wird? Zumindest haben, wir das in der Vorlesung mit 0 gleichgesetzt. Dann fällt die Masse der Erde raus. Aber leider bräuchte ich dann den Radius vom Mond und der ist nicht gegeben.. grübelnd

Im Internet bin ich dann auf folgende Formel gestoßen: , wobei der in a) berechnete Abstand sein soll. Als Ergebnis bekomme ich raus, was sich für mich auch ganz plausibel anhört, weil wir inder VL ein ähnliches Ergebnis hatten. Aber warum diese Formel anwendbar ist, versteh ich leider nicht..
armchairastronaut



Anmeldungsdatum: 15.12.2006
Beiträge: 30
Wohnort: Keulen

Beitrag armchairastronaut Verfasst am: 10. Okt 2012 14:02    Titel: Antworten mit Zitat

Bist du sicher, dass das S_me wirklich unter den Bruchstrich gehört?

Denk dir einen masselosen Waagbalken, an dessen beiden Enden sich Erde und Mond befinden. Der Balken ist im Abstand S vom Erd-Ende drehbar gelagert. Wie groß ist S, wenn die Waage sich im Gleichgewicht befindet?

Drehmomente heben sich auf. Nach kurzem Überlegen wirst du die Beziehung reduzieren können auf:

S*mE = (S_me-S)*mM

Löse das mal nach S auf. Der Term wird dir bekannt vorkommen.
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