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Elektrische Flussrichtung
 
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muff-in



Anmeldungsdatum: 30.11.2012
Beiträge: 7

Beitrag muff-in Verfasst am: 02. Dez 2012 17:00    Titel: Elektrische Flussrichtung Antworten mit Zitat

Hallo,

Also ich habe zwei Metallkugeln, eine ist positiv geladen (d.h. hat einen Elektronenmangel) und die andere ist neutral. Jetzt lege ich über diese beiden Kugeln einen Nagel, sodass die beiden verbunden sind. Und da Metall ein guter Leiter ist, müsste dann ja Strom fließen.

Was genau passiert dann?

Die Elektronen in dem Nagel werden dann ja zu der positiv geladenen Kugel gezogen, und dann hat der Nagel doch auch einen Elektronenmagel, während die positiv geladene Kugel langsam neutral wird. Und deswegen zieht der Nagel dann die Elektronen aus der anderen neuralen Kugel an, die dann langsam einen postive Ladung erhält also auch einen Elektronenmangel hat.

Und die Frage wäre, was jetzt danach passiert?

Ich habe dann ja wieder eine neutrale Kugel und eine positiv geladene Kugel. Kehrt sich dann die Stromrichtung um, sodass sich die Kugeln wieder abwechseln mit positiv und neutral? Oder wie soll ich das verstehen?

Liebe Grüße
D2



Anmeldungsdatum: 10.01.2012
Beiträge: 1723

Beitrag D2 Verfasst am: 02. Dez 2012 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

s. Zeichnung unten. Es findet ein Ausgleich statt.
In deinem Fall, wenn beide Kugel gleiche Größe haben, werden diese jewels die Hälfte der ursprünglichen positiven Ladung Q besitzen.
Dabei spielt aber die Oberfläche der Kugeln sehr große Rolle.
Sind die Radien der Kugel unterschiedlich, werden die Ladungen sich radiusbezogen verteilen.
Kapazität der Kugel mit Radius r ist
C=4*Pi*Epsilon *r, Q=C*U, beide Kugeln liegen nach einer el. Verbindung auf einem Potenzial U.

angenommen zweite ungeladene Kugel hat größeren, dreifachen Radius R =3 *r.
Die positive Ladung Q verteilt sich dann:
Qr = Q/4
QR= 3*Q/4.
Wenn R/r =n ist,
dann
Qr = Q/(n+1)
QR =Q *n/(n+1)
Wenn beide Kugeln unterschiedliche Ladungen besitzen, findet Ladungsausgleich statt und die Q rest = Q1-Q2 wird sich radiusbezogen auf die Kugeln verteilen.



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Lösungen gibt es immer, man muss nur darauf kommen.
muff-in



Anmeldungsdatum: 30.11.2012
Beiträge: 7

Beitrag muff-in Verfasst am: 02. Dez 2012 18:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hmmm .. Also sind dann beide positiv geladen, und besitzen die gleiche Ladung und sind in sich stabil? (Also es fließt kein Stom mehr?)
grübelnd
D2



Anmeldungsdatum: 10.01.2012
Beiträge: 1723

Beitrag D2 Verfasst am: 02. Dez 2012 19:25    Titel: Antworten mit Zitat

Warum nicht?
Stabiller als die erste geladene Kugel, die höhere Ladung getragen hat.
Aber in der Luft sind auch negative Ionen
http://www.harti-media.at/gesundheit/negative-ionen.html
vorhanden die an die Kugel andocken werden, irgendwann wird diese neutral.

Reibe an Haaren mit einem Luftballon, bis dieser aufgeladen ist. Die Ladung kann so hoch sein, das sein Gewicht getragen wird und der Luftballon an der Wand oder sogar an der Zimmerdecke hängen bleibt. Irgendwann ist aber diese Ladung von rumfliegenden Ionen kompensiert und der Luftballon fällt runter.

P.S. Wenn zwischen der Kugeln ein Transformator geschaltet wird, kann man unter bestiimten Resonansbedingungen die vorhandene Ladung hin und her schaukeln, auch dann wenn diese im Durchschnitt neutral ist.

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Lösungen gibt es immer, man muss nur darauf kommen.
muff-in



Anmeldungsdatum: 30.11.2012
Beiträge: 7

Beitrag muff-in Verfasst am: 23. Dez 2012 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Okay smile
Cool, danke! Thumbs up!
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