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mamaheike Gast
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mamaheike Verfasst am: 05. Jan 2013 23:49 Titel: Mechanik-Geschwindigkeit |
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Meine Frage:
Ein Fahradfahrer fährt einen Berg mit v1 hinauf, mit v2 wieder hinunter (selbe Strecke s).
Wie groß ist die Durchschnittsgeschwindigkeit?
Meine Ideen:
Die Aufgabe erschien mir sehr einfach, die Durchschhnittsgeschwindigkeit sollte eigentlich v1+v2/2 sein.
Laut Lösungsblatt (Vorkurs Physik Uni) soll die Lösung
2*v1*v2/(v1+v2) sein
Das ist wohl ein Fehler?
Auch wenn ich konkrete Werte einsetzte, kann ich dies nicht bestätigen.
(z..B. Strecke 1000 m, v1=10 m/s, v2 = 20 m/s, dann ist die Durchschhnittgechwindigkeit doch 15 m/s und nicht 13,333 ? ) |
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erkü

Anmeldungsdatum: 23.03.2008 Beiträge: 1414
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erkü Verfasst am: 05. Jan 2013 23:59 Titel: Re: Mechanik-Geschwindigkeit |
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| mamaheike hat Folgendes geschrieben: | Meine Frage:
Ein Fahradfahrer fährt einen Berg mit v1 hinauf, mit v2 wieder hinunter (selbe Strecke s).
Wie groß ist die Durchschnittsgeschwindigkeit?
Meine Ideen:
Die Aufgabe erschien mir sehr einfach, die Durchschhnittsgeschwindigkeit sollte eigentlich v1+v2/2 sein.
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Das ist die übliche Milchmädchenrechnung des von jeden Physikkenntnissen unbefleckten Autofahrers !
Schon mal was vom harmonischen Mittel gehört ? _________________ Das Drehmoment ist der Moment, wo es zu drehen anfängt. :punk:
Zuletzt bearbeitet von erkü am 23. Jan 2013 17:53, insgesamt einmal bearbeitet |
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HaraldK
Anmeldungsdatum: 02.10.2012 Beiträge: 54
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HaraldK Verfasst am: 06. Jan 2013 00:00 Titel: |
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Wenn Du einen Durchschnitt, nicht nur von Geschwindikeiten, berechnen willst, musst Du immer ein Summe über Gewichtung_i*Wert__i (1<=i<=N) durch die Summe der Gewichte rechnen, wobei die Gewichtung angibt, wie stark der Wert vertreten ist.
Bei dir sind die beiden Geschwindigkeiten die Werte. Als Gewichtungen nimmst Du die beiden Wege s, so dass als als Gesamtgewicht 2s heraus kommt und deine Summe (s*v_1 +s*v_2)/(2s) = (v_1+v_2)/2 ist. Leider ist der Weg die falsche Gewichtung.
Du musst die Zeiten als Gewichtung wählen. Du musst also herausfinden wie groß
(t_1*v_1 + t_2*v_2)/(t_1+t_2)
ist. Insbesondere musst Du t_1 und t_2 aus s und v_1 und v_2 berechnen. |
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student12___ Gast
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student12___ Verfasst am: 06. Jan 2013 00:21 Titel: |
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vm = 2s/tges
tges = t1 + t2 = s/v1 + s/v2 |
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student12___ Gast
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student12___ Verfasst am: 06. Jan 2013 00:39 Titel: |
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übrigens mit deiner vermuteten Rechnung (v1+v2)/2 berücksichtigst du ja nicht, wie der Fahrer entweder langsamer wird oder schneller, wenn er seine Geschwindigkeit ändert...
das wäre ja ein starrer Block, der seine Geschwindigkeit ändert ohne irgendeinem Zeitverlust.. wie auf einer Digitaluhr der Sprung von zb 10 auf 30km/h |
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mamaheike Gast
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mamaheike Verfasst am: 06. Jan 2013 00:52 Titel: |
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Danke für eure Hinweise, ich werde darüber nachdenken. |
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erkü

Anmeldungsdatum: 23.03.2008 Beiträge: 1414
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erkü Verfasst am: 06. Jan 2013 14:32 Titel: |
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| mamaheike hat Folgendes geschrieben: | | Danke für eure Hinweise, ich werde darüber nachdenken. |
Dann stell Dir folgende Situation vor:
Ein Reisender will eine bestimmte Wegstrecke S in einer bestimmten Zeit T zurück gelegt haben, also eine Durchschnittsgeschwindigkeit erreichen.
Auf halber Wegstrecke muss er feststellen, dass er bisher nur eine Durchschnittsgeschw. von erreicht hat.
Fragen:
1. Welche Zeit t ist zu diesem Zeitpunkt verstrichen ?
2. Mit welcher Durchschnittsgeschw. muss der Reisende die zweite Hälfte der Wegstrecke zurück legen, damit er für die gesamte Wegstrecke S auf die anfangs gewünschte Durchschnittsgeschw. kommt ?
 _________________ Das Drehmoment ist der Moment, wo es zu drehen anfängt. :punk: |
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student12___ Gast
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student12___ Verfasst am: 06. Jan 2013 16:58 Titel: |
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naja, die Zeit ist dann aufgebraucht, wenn er nur um die Hälfte schnell fährt.
die Zeit wartet ja nicht...
aber auch wenn er seine Geschw. erhöht, wird er niemals die Strecke gut machen, die der "Fahrer" mit vm zurückgelegt hätte..
ich befürchte, er hat es vergeigt, weil seine Geschw. dann erheblich höher sein müsste, oder irre ich mich..
bitte interessehalber um Auflösung |
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GvC
Anmeldungsdatum: 07.05.2009 Beiträge: 14861
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GvC Verfasst am: 06. Jan 2013 17:04 Titel: |
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| Zitat: | | ich befürchte, er hat es vergeigt, weil seine Geschw. dann erheblich höher sein müsste, |
Ja, "erheblich höher" hieße im vorliegenden Fall unendlich groß. |
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student12___ Gast
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student12___ Verfasst am: 06. Jan 2013 17:18 Titel: |
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danke für den Input GvC
könnte ich das noch irgendwie folmeltechnisch zeigen?
oder reicht es zu sagen, dass aufgrund der oben genannten vm Formel, die Geschw. unendlich groß sein muss |
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GvC
Anmeldungsdatum: 07.05.2009 Beiträge: 14861
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GvC Verfasst am: 06. Jan 2013 17:29 Titel: |
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| student12___ hat Folgendes geschrieben: | danke für den Input GvC
könnte ich das noch irgendwie folmeltechnisch zeigen?
oder reicht es zu sagen, dass aufgrund der oben genannten vm Formel, die Geschw. unendlich groß sein muss |
Bist Du davon überzeugt, dass die von Dir selbst hergeleitete Formel die Physik richtig beschreibt oer nicht? Wenn ja, brauchst Du nicht weiter zu fragen, wenn nein, musst du noch an Deinem physikalischen Verständnis arbeiten. |
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student12___ Gast
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student12___ Verfasst am: 06. Jan 2013 18:04 Titel: |
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ich vertraue voll und ganz meiner Herleitung  |
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mamaheike Gast
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mamaheike Verfasst am: 07. Feb 2013 20:53 Titel: gerrysarah |
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Der Thread ist zwar schon älter, aber ich wollte rückmelden, dass ich es verstanden habe
Wenn beide Zeiten (hin- und rück) gleich wären, könnte man das arithmetrische Mittel verwenden
Da sie aber nicht gleich sind, muss man gewichten
Bsp ais WIKI: Fährt man eine Stunde mit 50 km/h und dann eine Stunde mit 100 km/h, so legt man insgesamt 150 km in 2 Stunden zurück; die Durchschnittsgeschwindigkeit ist 75 km/h, also das arithmetische Mittel von 50 und 100. Bezieht man sich hingegen nicht auf die benötigte Zeit, sondern auf die durchfahrene Strecke, so wird die Durchschnittsgeschwindigkeit durch das harmonische Mittel beschrieben: Fährt man 100 km mit 50 km/h und dann 100 km mit 100 km/h, so legt man 200 km in 3 Stunden zurück, die Durchschnittsgeschwindigkeit ist 66 2/3 km/h, also das harmonische Mittel von 50 und 100.
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