RegistrierenRegistrieren   LoginLogin   FAQFAQ    SuchenSuchen   
Lerlaufspanung nach Zweipolmethode
 
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik
Autor Nachricht
ZMBD



Anmeldungsdatum: 06.02.2013
Beiträge: 2

Beitrag ZMBD Verfasst am: 07. Feb 2013 19:51    Titel: Lerlaufspanung nach Zweipolmethode Antworten mit Zitat

Wie kommt man bei der berechnung die Klemmenspannung auf folgender formel:


Wird das nicht nach omisches Gesetz berechnet? Warum wird im bede fälle mal U multipliziert. Für mich ist das nicht ganz eindeutlich.

Danke im voraus!



Aufzeichnen2.JPG
 Beschreibung:

Download
 Dateiname:  Aufzeichnen2.JPG
 Dateigröße:  19.02 KB
 Heruntergeladen:  1320 mal

GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 08. Feb 2013 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Weißt Du überhaupt, worum es hier geht?

Es wurde zunächst die Ersatzspannungsquelle bzgl. der Klemmen A-B bestimmt mit den Kenngrößen

- Leerlaufspannung, das ist die Quellenspannung der Ersatzquelle

- und Innenwiderstand Ri der Ersatzquelle

Die Leerlaufspannung ist, wie der Name schon sagt, die Spannung bei Leerlauf zwischen A-B der Originalschaltung, also die Spannung zwischen A und B, wenn Ra herausgenommen ist. Nach Maschensatz ist die gleich der Spannung an R2, da durch R3 wegen Leerlaufs kein Strom fließt. R1 und R2 bilden einen Spannungsteiler, so dass die Spannung an R2 per Spannungsteilerregel bestimmt werden kann



Der Innenwiderstand ist der Widerstand zwischen den offenen Klemmen A-B, also der Widerstand, der von einem Verbraucher "gesehen" wird, wenn er von den Klemmen A-B aus nach links in die Schaltung blickt. Eventuell vorhandene Quellen werden dabei durch ihren Innenwiderstand ersetzt. Im vorliegenden Fall ist eine ideale Spannungsquelle vorhanden, die durch ihren Innenwiderstand Null, also durch einen Kurzschluss ersetzt wird. Dann ist der Innenwiderstand der Ersatzquelle bzgl. A-B



Die gesamte Schaltung links der Klemmen A-B lässt sich also durch eine Spannungsquelle mit der Spannung U_L und dem in Reihe liegenden Innenwiderstand Ri ersetzen.

Wenn Du an diese Ersatzquelle nun den Belastungswiderstand Ra anschließt, fällt an ihm dieselbe Spannung ab und fließt durch ihn derselbe Strom, wie wenn er an die Klemmen A-B der Originalschaltung angeschlossen wäre. Man kann also die Verhältnisse am Widerstand Ra mit Hilfe der Ersatzquelle auf einfachere Weise bestimmen, als wenn er an die Originalschaltung angeschlossen wäre. Zum Beispiel ist die Spannung an Ra eine Teilspannung am Spannungsteiler bestehend aus Ri und Ra



Du siehst, dass Du Deine zweite Gleichung einfach falsch abgeschrieben hast. An Stelle von Ri hast Du fälchlicherweise R1 geschrieben. Und da Du offenbar nicht wusstest, worum es überhaupt geht, ist Dir das nicht aufgefallen, und Du musstest nachfragen. Ich hoffe, das ist jetzt geklärt.
ZMBD



Anmeldungsdatum: 06.02.2013
Beiträge: 2

Beitrag ZMBD Verfasst am: 10. Feb 2013 12:57    Titel: Antworten mit Zitat

Danke sehr für die ausführliche Erklärung
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Elektrik