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Drehmomentübertragung Ölkupplung
 
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Algorithmus



Anmeldungsdatum: 20.02.2013
Beiträge: 7

Beitrag Algorithmus Verfasst am: 24. Feb 2013 16:23    Titel: Drehmomentübertragung Ölkupplung Antworten mit Zitat

Hallo,

bin gerade dabei, eine Übungsaufgabe für Physik zu lösen:
Die Aufgabe:
Sie wollen eine neue Ölkupplung bauen, welche über Reibungskräfte ein Drehmoment überträgt. Dazu stellen Sie zwei kreisförmige Scheiben mit Radius R im Abstand d gegenüber. Dazwischen befindet sich ein Medium mit der Zähigkeit . Die eine Scheibe wird mit der Frequenz f gedreht.
a) Welches Drehmoment wird auf die andere (ruhende) Scheibe übertragen?
b) Mit = 100 mPa s, R = 0.15 m und f = 5000 U/min: Bei welchem Abstand d erreicht das Drehmoment den Wert 300 Nm ?

Meine Lösung:

Ich kenne die Formel , welche die Kraft angibt, welche benötigt wird, um eine Platte parallel über eine zweit zu bewegen. Zwischen den Platten ist das Öl mit der Viskosität , der Fläche A und dem Abstand d. Die obere Platte wird mit der Geschwindigkeit v bewegt.

Hier hadelt es sich aber um eine Drehbewegung und daher ändert sich die Geschwindigkeit, je nachdem wie weit man vom Mittelpunkt entfernt ist.
Mit und , komme ich also auf .
Dann habe ich noch (M ist das Drehmoment) und verwendet:


und M ist dann:

Da ich leider die Lösung zu dieser Übungsaufgabe nicht habe ( :-( ) wollte ich nur kurz fragen, ob das so stimmt?

Vielen Dank im Voraus,
Algorithmus
Packo
Gast





Beitrag Packo Verfasst am: 24. Feb 2013 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

5000 U/min ist keine Frequenz sondern eine Drehzahl. Ihr entspricht eine Kreisfrequenz ω = 523,6 1/s.

Außerdem:
dA = 2*r*pi*dr (nicht dA = 2*r*pi)

dF = 2*pi*eta*ω*r²/d *dr

dM = dF*r = 2*pi*eta*ω/d*r³ * dr
Brauss
Gast





Beitrag Brauss Verfasst am: 25. Feb 2013 14:38    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Lösung:

erstmal entspannen: Prost

dA = 2*r*pi*dr (nicht dA = 2*r*pi)

dF = 2*pi*eta*ω*r²/d *dr

dM = dF*r = 2*pi*eta*ω/d*r³ * dr

Lehrer Lehrer Lehrer Falsch. Du musst die kantrole Überlastungsgeschwindigkeit beachten. Hier sind die Formeln sinnlos.

Das ist die Lösung:

\int\limits_{U} (\phi\nabla ^2\psi + \nabla \phi \cdot \nabla \psi)\, \mathrm{d}U = \int\limits_{\partial U} \phi \frac{\partial\psi}{\partial n} \mathrm{d}S,
Algorithmus



Anmeldungsdatum: 20.02.2013
Beiträge: 7

Beitrag Algorithmus Verfasst am: 25. Feb 2013 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

danke für die Antworten!

was ist denn die kantrole Überlastungsgeschwindigkeit ?
Von soetwas habe ich noch nie gehört.
Und was sind das für Zeichen (Nabla....) grübelnd

Gruß
Algorithmus
Algorithmus



Anmeldungsdatum: 20.02.2013
Beiträge: 7

Beitrag Algorithmus Verfasst am: 28. Feb 2013 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

Packo hat Folgendes geschrieben:
5000 U/min ist keine Frequenz sondern eine Drehzahl

Sag das mal Dr. Robert Löw: http://www.pi5.uni-stuttgart.de/de/teaching/lectures/show_file.php/lectures/114/
(Siehe Bild im Anhang.)

Gruß
Algorithmus



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Packo
Gast





Beitrag Packo Verfasst am: 28. Feb 2013 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Was soll man denn mit dem angegebenen Link anfangen?

Die handgeschriebenen Ausführungen sind richtig. Dort ist aber nirgends von Umdrehungen pro Minute die Rede.

Sieh z.B. mal im Datenblatt eines Automotors nach. Findest du da irgendwo, dass ein Motor mit einer Frequenz von 2000 Umdrehungen pro Minute läuft?

Am Armaturenbrett findet man oft einen Drehzahlmesser. Ich habe dort noch nie einen Frequenzmesser gesehen!
Algorithmus



Anmeldungsdatum: 20.02.2013
Beiträge: 7

Beitrag Algorithmus Verfasst am: 01. März 2013 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ok, dann muss man die Drehzahl eben noch durch 60 teilen - ist doch kein Problem.

Übrigens lautet die Musterlösung (habe sie jetzt bekommen):

Gruß
Algo
Packo
Gast





Beitrag Packo Verfasst am: 01. März 2013 12:56    Titel: Antworten mit Zitat

Die Musterlösung entspricht also genau meiner angegebenen Lösung.
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