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Zentripetalbeschleunigung
 
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Lollipop1



Anmeldungsdatum: 27.02.2013
Beiträge: 2

Beitrag Lollipop1 Verfasst am: 27. Feb 2013 21:32    Titel: Zentripetalbeschleunigung Antworten mit Zitat

Hallo Community,

ich bräuchte einmal eure Hilfe. Wir arbeiten momentan an der Zentripentalbeschleunigung bzw. soll ich dazu einen Vortrag halten.

Ich habe ein tolles Beispiel gefunden und soweit verstanden, nur hänge ich ab einer bestimmten Stelle.


http://www.helpster.de/zentripetalbeschleunigung-berechnen-so-geht-s_85478#zur-anleitung

Zitat:
Beispiel: Nehmen wir an, Sie fahren mit dem Auto und einer Geschwindigkeit von 72km/h in eine Kurve, die näherungsweise als Kreis angenommen werden soll. Der Kreis habe den Radius 20 m. Dann berechnen Sie die Zentripetalbeschleunigung nach obiger Formel: aZ=(72km/h)2/20m=(72.000m/3600s)2/20m=(20m/s)2/20m=20m/s2.


Soweit habe ich das verstanden. Ich verstehe aber nicht den zweiten Schritt. Wie kommt der Autor auf die 3600 Sekunden? Ich schätze, dass der Autor die Einheiten herabgestuft hat, also Kilometer auf Meter, aber wieso die Stunden (Kilometer pro Stunde) auf Sekunden (s), statt Minuten?

Könnte jemand diese Rechnung bitte mit seinen (leichten) eigenen Wörtern erklären?

Dankeschön.
Gruß.
planck1858



Anmeldungsdatum: 06.09.2008
Beiträge: 4542
Wohnort: Nrw

Beitrag planck1858 Verfasst am: 27. Feb 2013 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

für die Zentripetalkraft gilt:



Nach dem zweiten Newton'schen Axoim gilt für die Kraft:



Setzt man diese beiden Gleichungen gleich und formt nach a um, so gilt:



Wie du sicherlich weißt sind die Einheiten gerade in der Physik von großer Bedeutung. Die Geschwindigkeit ist in der Aufgabenstellung in km/h angegeben. Um nun von km/h in m/s zu kommen musst du dir überlegen, dass wenn man von km zu m umrechnen möchte durch 1000 dividieren muss und von h in s mit 3600 multiplizieren muss.




_________________
Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. (Max Planck)

"I had a slogan. The vacum is empty. It weighs nothing because there's nothing there. (Richard Feynman)


Zuletzt bearbeitet von planck1858 am 27. Feb 2013 23:20, insgesamt 2-mal bearbeitet
D2



Anmeldungsdatum: 10.01.2012
Beiträge: 1723

Beitrag D2 Verfasst am: 27. Feb 2013 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

Du muss Geschwindigkeit 72 km/h in m/sek umrechnen
Zuerst nehmen wir 36 km/h.
v = 36 km/h = 10m/s weil 36000m/3600s = 10m/s sind.
a = v²/R , wenn R =20m ist, dann
a =100/20 = 5 m/s
Verdoppelung der Geschwindigkeit führt zu vervierfachung der Zentripentalbeschleunigung.
Aber ich bin mir nicht sicher, ob sowas bei 72 km/h auf ebener Fläche technisch möglich ist(das Auto gerät ins Schleudern).
Ich denke das Fahrzeug muss schon in einer nach innen geneigten Bahn sein
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Opel-Pruefzentrum_1977.jpg

_________________
Lösungen gibt es immer, man muss nur darauf kommen.
Lollipop1



Anmeldungsdatum: 27.02.2013
Beiträge: 2

Beitrag Lollipop1 Verfasst am: 28. Feb 2013 17:10    Titel: Antworten mit Zitat

Und wie genau definiert sich nun die Zentripetalbeschleunigung?

Das Auto würde in dem oben angegebenen beispiel mit einer Kraft von 20 Meter pro Sekunde (zum Quadrat) tangential nach außen (an die Kreisbewegung) bewegt werden?
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