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Kapazität Kondensator
 
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Mockabohne



Anmeldungsdatum: 18.03.2013
Beiträge: 2

Beitrag Mockabohne Verfasst am: 18. März 2013 18:58    Titel: Kapazität Kondensator Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Guten Abend,
Ich bin nicht wirklich gut in Physik dennoch schreibe ich eine Facharbeit in diesem Fach. Das Thema ist "Vergleich verschiedener Methoden zur Messung der Kapazität eines Kondensators". Bei der ersten Methode soll ich die Kapazität durch direkte Messung feststellen. Bei der zweiten Methode mithilfe des Entladungsstroms und bei der dritten durch den Widerstand des Kondensators im Wechselstromkreis. Mein Problem ist nun das ich zu jedem der drei Methoden einen Versuch durchführen soll jedoch weiss ich nicht wo ich anfangen soll und welche Geräte ich brauche. Wäre mir eine große hilfe wenn mir einer von euch kurz den Ansatz zu jeder Methode erklären könnte da ich noch nie einen Versuch durchgeführt habe und nicht weiss welche Geräte ich verwenden muss.

Meine Ideen:
Zu Methode 1: Kann ich die Ladung direkt messen?
Zu Methode 2: Entladungsstrom messen (haben wir schonmal im Unterricht gemacht und es wurde dann am PC eine Kurve angezeigt) und Integral unter der Kurve messen?
Zu Methode 3:Mit der Formel
D2



Anmeldungsdatum: 10.01.2012
Beiträge: 1723

Beitrag D2 Verfasst am: 18. März 2013 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zu 1.
Du brauchst eine Hochspannungsquelle +Gleichrichter +Voltmeter, Elektroskop +Meßverstärker, 2 Kondensatorplatten + Zollstock.
C =Q/U

http://www.physikerboard.de/topic,27613,0,-kondensator-mit-unterschiedlichen-ladungen.html

zu 2. Kondensator C hoher Kapazität, Gleichspannungsquelle, Voltmeter, Widerstand R = 1 MOhm , Ohmmeter, Uhr.
Vorgehensweise:

C= tau/Rges
t = 5*tau
Kondensator sagen wir auf 100 Volt laden, Widerstand parallel zum Kondensator anschliesen und Zeit t in Sek messen, bis die Spannung auf dem Voltmeter unter 1 Volt fällt.
C= t/(5*Rges)
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0205301.htm

Achtung, wenn dein Voltmeter Innenwiderstand Rv=20 MOhm ist, dann ist Wert von R ges =R*Rv/(R+Rv) = 0,952380952 MOhm
Oszilloskop ist viel besser, aber in deinem Fall wird Voltmeter ausreichen müssen.

Zum Punkt 3
Kondensator großer Kapazität(Achtung kein Elektrolytkondensator, da Explosionsgefahr), eine Haushaltssteckdose mit Frequenz 50Hz. Transformator( um 230 V runter auf eine unbedenkliche Spannung zu transformieren), Voltmeter, Ampermeter,
Xc = 1/(2*Pi*f*C)
C =I/(2*Pi*f*U)
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/1006231.htm

P.S. Wenn du keine Erfahrung hast, brauchst du unbedingt Unterstützung(Arbeitssicherheit), da manche Messgeräte sehr sensibel sind und schnell kaputt gehen können muss eine erfahrene Person deine Messungen begleiten.

_________________
Lösungen gibt es immer, man muss nur darauf kommen.
Mockabohne



Anmeldungsdatum: 18.03.2013
Beiträge: 2

Beitrag Mockabohne Verfasst am: 18. März 2013 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ok erst mal vielen Dank für deine ausführliche Antwort hast mir echt weiter geholfen. Werde es Morgen mal mit meinem Lehrer besprechen und falls ich noch irgendwelche Probleme haben sollte melde ich mich.
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