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Hydrostatik - Hubmassenspeicher
 
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Strömi
Gast





Beitrag Strömi Verfasst am: 25. Apr 2013 21:17    Titel: Hydrostatik - Hubmassenspeicher Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo alle zusammen,

ich bin mir mit folgenden Lösungen unsicher. Es geht um eine kuriose Form der Energiespeicherung: Ein Hubmassenspeicher.
Dabei soll bei anfallenden Stromspitzen ein Granitblock (dieser steckt in einem unterirdischen Zylinder - Maße und Prinzipskizze sind angehängt) über Wasserdruck "hochgedrückt" werden. Bei Bedarf kann dieser abgesengt werden und das verdrängte Wasser treibt die Francisturbine an.
[img]http://www1.minpic.de/bild_anzeigen.php?id=205105&key=82580373&ende[\img]
[img]http://www1.minpic.de/bild_anzeigen.php?id=205106&key=48086454&ende[img]


Meine Ideen:
1.Welcher Druck herrscht im voll ausgefahrenen Zustand im Hubraum?
Hier habe ich einen Überdruck am Kolbenboden von 2,64 bar errechnet. Das scheint mir für die unvorstellbare Masse (~1330 t) sehr gering. Aber das scheint zu stimmen (P=F/A). Die Wassersäule unter dem Kolben ist 12m hoch, also nehme ich an, dass am Grund des "riesen U-Rohres" ~ 3,6 bar herschen?! Stimmt des?
2.Wie viel Energie können Sie damit speichern?
Die berechne ich einfach über die potentielle Lageenergie, Epot=mgh.
Hier bin ich mir auch sicher.
3.Was passiert beim Entladevorgang?
Beim Entladevorgang, wenn Punkt 1 richtig ist, müsste der Druck am Turbineneintritt konstant sinken. Durch die sinkende Wassersäule nimmt der Gesamtdruck des Systems ab oder!?
4.Welche Design-Aspekte könnteneine Rolle spielen?
Die Idee erscheint mir wirklich absurd, aber das ist nur eine Meinung. Ich würde sagen, dass abgesehen von der Abdichtung des Kolbens(Dicht und Reibungsarm) auch der sinkende Druck am Turbineneingang ....

Vielen Dank für Eure Hilfe
D2



Anmeldungsdatum: 10.01.2012
Beiträge: 1723

Beitrag D2 Verfasst am: 26. Apr 2013 15:33    Titel: Re: Hydrostatik - Hubmassenspeicher Antworten mit Zitat

Strömi hat Folgendes geschrieben:
s geht um eine kuriose Form der Energiespeicherung: Ein Hubmassenspeicher.
..Die Idee erscheint mir wirklich absurd, aber das ist nur eine Meinung
"Ein von Prof. Eduard Heindl unter der Bezeichnung Lageenergiespeicher vorangetriebenes Konzept, bei dem ein gewaltiger Felszylinder hydraulisch angehoben werden soll, verspricht unter Anwendung bereits verfügbarer Technologien in einem einzigen Speicher die 40-fache Kapazität aller deutschen Pumpspeicherkraftwerke.


.. Eduard Heindl hält es mit konventionell verfügbarer Technik für möglich, in einem hydraulisch angehobenen Felsblock von 1000 m Durchmesser und 500m Höhe bei Baukosten von circa 1 Mrd. Euro etwa 1,7 TWh Strom zu speichern [6], das ist in etwa der deutsche Tagesbedarf an Strom und mehr als das 40-fache der derzeit in Deutschland existierenden Pumpspeicherkraftwerkskapazität."
http://de.wikipedia.org/wiki/Hubspeicherkraftwerk

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Lösungen gibt es immer, man muss nur darauf kommen.
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