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Lorentztransformation Rechnung
 
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bk90



Anmeldungsdatum: 08.07.2013
Beiträge: 15

Beitrag bk90 Verfasst am: 26. Aug 2013 21:00    Titel: Lorentztransformation Rechnung Antworten mit Zitat

Hallo,
verstehe eine Rechnung im Buch "Der Physikverführer" von Christoph Drösser (Verlag: Rowohlt) auf der Seite 131 nicht.

Auf meinem ersten Bild ist die untere Formel (t') wichtig.
Bei Bild 2 werden nun (wieder unten) Werte eingesetzt, Einheiten werden weggelassen.
(Zusätzliche Info: v beträgt bei dieser Aufgabe 0,8 x c, also "vier fünftel" von c)

Im ersten Bild steht in der Formel der Quotient v durch c quadrat.
Im zweiten Bild wird hierfür vier fünftel eingesetzt?

V durch c wären ja vier fünftel... oder wo ist mein Fehler?

Vielen Dank

Liebe Grüße



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pressure



Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 2496

Beitrag pressure Verfasst am: 27. Aug 2013 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hier wird sicherlich mit gerechnet, also gilt

.

Aber dazu sollte doch sicher eine Bemerkung im Buch stehen.
Jayk



Anmeldungsdatum: 22.08.2008
Beiträge: 1450

Beitrag Jayk Verfasst am: 27. Aug 2013 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Form, in der man sich die Lorentztransformation besonders leicht merken kann, ist übrigens



Wenn man c=1 definiert, wird und , sodass die Gleichungen lauten



v ist dann natürlich als Anteil von c einzusetzen, also als Zahl zwischen null und eins bzw. minus eins und plus eins.
bk90



Anmeldungsdatum: 08.07.2013
Beiträge: 15

Beitrag bk90 Verfasst am: 27. Aug 2013 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

@pressure:

Stimmt, das würde dann Sinn machen... Dass mit Verhältnissen gerechnet wird, erkennt man gleich. Aber mir fehlte die Erkenntnis, dass es im solchen Fall zahlenmäßig (mal von den Einheiten abgesehen) egal ist, ob nun c oder c quadrat da steht weil c ja 1 ist.
Dann kommt ja immer vier fünftel raus als Faktor vor dem x.

Jedoch verwirrt mich jetzt die Tatsache, dass wenn man mit wirklichen Zahlen rechnet, dass es ja dann zahlenmäßig sehr wohl einen Unterschied macht, ob nun c oder c quadrat da steht! Und somit kommt ja dann dementsprechend ein andere Faktor vor dem x heraus und dementsprechend ein anderes t'... das kann ja wohl nicht sein oder?

Wo ist denn hier wieder mein Denkfehler?

@Jayk:
Danke für den hilfreichen Tipp!
jh8979
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.07.2012
Beiträge: 8762

Beitrag jh8979 Verfasst am: 27. Aug 2013 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

bk90 hat Folgendes geschrieben:

Jedoch verwirrt mich jetzt die Tatsache, dass wenn man mit wirklichen Zahlen rechnet, dass es ja dann zahlenmäßig sehr wohl einen Unterschied macht, ob nun c oder c quadrat da steht! Und somit kommt ja dann dementsprechend ein andere Faktor vor dem x heraus und dementsprechend ein anderes t'... das kann ja wohl nicht sein oder?

Wo ist denn hier wieder mein Denkfehler?

Die Wahl von c=1 ist (nur) eine Wahl der Einheiten. Das ist ähnlich, wie wenn Du Längen in Meilen statt Metern angibst. Das ist pure Konvention und da steckt keine Physik hinter.

In einem Einheitensystem, in dem c=1 ist, gilt natürlich c=c^2, etc...In diesem System haben dann auch x und t dieselbe Einheit. In einem Einheitensystem, in dem c nicht 1 ist (SI-Einheiten z.B.), muss man das natürlich dementsprechend berücksichtigen.
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