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Zentripetalkraft 3
 
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rollerboy
Gast





Beitrag rollerboy Verfasst am: 27. Okt 2013 15:01    Titel: Zentripetalkraft 3 Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hi ich bins nochmal :

Beim Durchfahren eines Achterbahn-
Loopings (vertikaler Kreis mit 7 m Radius)
sollen die Fahrgäste aus Sicherheitsgründen am
höchsten Punkt mit einer resultierenden Kraft in die
Sitze gedrückt werden, die gleich ihrer vollen Gewichtskraft
ist.
a) Welche Starthöhe h ist hierzu bei Abwesenheit
von Reibung erforderlich? {21 m}
b) Das Wieviel-fache ihrer Gewichtskraft wirkt auf
die Personen am tiefsten Punkt?

Meine Ideen:
Ansatz zur a)

Zentrifugalkraft = Gewichtskraft

m*v^2/r = m*g


v = = 3,13m/s

Und dann habe ich diese Formel benutzt :

v =

h =

Aber ich komme da nicht auf das ergebnis h= 21 m

Was ist an meiner denkweise schon wieder falsch?
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 27. Okt 2013 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

rollerboy hat Folgendes geschrieben:
Zentrifugalkraft = Gewichtskraft


Das entspricht allerdings nicht der Aufgabenstellung. Denn dann wäre die Kraft, mit der die Fahrgäste in die Sitze gedrückt werden, gerade Null. Diese Kraft soll aber gerade gleich der Gewichtskraft sein. Also muss die Bedingung lauten

Fz=2*Fg
as_string
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 5797
Wohnort: Heidelberg

Beitrag as_string Verfasst am: 27. Okt 2013 16:24    Titel: Re: Zentripetalkraft 3 Antworten mit Zitat

rollerboy hat Folgendes geschrieben:
Und dann habe ich diese Formel benutzt :

v =

h =

Aber ich komme da nicht auf das ergebnis h= 21 m

Was ist an meiner denkweise schon wieder falsch?


Was ist das denn für eine Formel. Wie kommt man auf die und unter welchen Umständen kann man diese anwenden.
Hier im Speziellen: Das h in der Formel ist nicht das h, das in der Aufgabe bzw. Musterlösung mit 21m angegeben ist!
Nicht blind irgendwelche Formeln verwende ohne zu überlegen, was die Größen bedeuten und wie die Zusammenhänge sind, etc.! Lehrer

Gruß
Marco
planck1858



Anmeldungsdatum: 06.09.2008
Beiträge: 4542
Wohnort: Nrw

Beitrag planck1858 Verfasst am: 27. Okt 2013 16:28    Titel: Antworten mit Zitat

Das liegt daran, dass du im höchsten Punkt davon ausgegangen bist, dass sich die Kräfte aufheben. In der Aufgabenstellung wird aber explizit gesagt, dass die resultierende Kraft, mit der die Passagiere in ihre Sitze gedrückt werden sollen gleich dem Betrag ihrer Gewichtskraft sein soll.

Du kannst hier ganz einfach den Energieerhaltungssatz anwenden, so wie du es ja auch schon versuchst hast.

Als Bediengung für die Kräftebetrachtung muss gelten:







Für den EES gilt:





nach h_1 aufgelöst gilt:



mit



und



folgt:



Gruß Planck1858

_________________
Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. (Max Planck)

"I had a slogan. The vacum is empty. It weighs nothing because there's nothing there. (Richard Feynman)
rollerboy
Gast





Beitrag rollerboy Verfasst am: 27. Okt 2013 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Warum schreibt ihr 2*Fg ?

Das verstehe ich nicht .

Warum kommt da genau die 2 dazu ?

Epot2 = EPot1 + Epot2

Wie kommt ihr genau hier drauf ?

Das ist so kompliziert zu verstehen ?
buell23



Anmeldungsdatum: 13.11.2006
Beiträge: 238

Beitrag buell23 Verfasst am: 27. Okt 2013 17:00    Titel: Antworten mit Zitat

rollerboy hat Folgendes geschrieben:
Warum schreibt ihr 2*Fg ?

Das verstehe ich nicht .

Warum kommt da genau die 2 dazu ?

Epot2 = EPot1 + Epot2

Wie kommt ihr genau hier drauf ?

Das ist so kompliziert zu verstehen ?


wenn du sagst
FZ = FG
kannst du auch schreiben
FZ -FG = 0

Gesamtkraft ist dann 0
wenn aber FZ = 2FG ist
FZ-FG = 2FG-FG = FG
die resultierende Kraft ist also FG

der Energieerhaltungssatz wird angewendet

deine anfängliche potentielle Energie muss gleich sein wie der potentiellen Energie + der kinetischen Energie, die der Wagen dann hat

Wpot1 = Wpot2 + Wkin
planck1858



Anmeldungsdatum: 06.09.2008
Beiträge: 4542
Wohnort: Nrw

Beitrag planck1858 Verfasst am: 27. Okt 2013 17:16    Titel: Antworten mit Zitat

Und genau das was buell23 genannt hat, habe ich in meinem Beitrag geschrieben. Dein Ansatz mit dem EES an sich war ja korrekt, doch hast du leider nicht die Kräftebilanz korrekt verwendet.
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