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gravitative Zeitdilatation ART
 
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KeineAhnung500
Gast





Beitrag KeineAhnung500 Verfasst am: 29. Okt 2013 09:19    Titel: gravitative Zeitdilatation ART Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hey! Es kenne zwei verschiedene Formeln zur Berechnung der gravitativen Zeitdilatation. 1. T0=T*(1+2*G*M/(r*c^2)) 2. T0 = T * sqrt(1-2GM/rc²)

Welche ist denn die richtige Formel?

Meine Ideen:
Ich schätze mal die zweite.
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 01. Nov 2013 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte das vor kurzem in anderen Beiträgen diskutiert und stelle das hier mal zusammen.

Wir gehen aus von der allgemeine Formel für die Eigenzeit tau



mit



Bis hierher gilt die Gleichung in der ART in voller Strenge. Im Folgenden beschränkt man sich auf eine bestimmte Klasse von Raumzeiten, so dass die Zeitkoordinate entkoppelt, d.h. dass die Effekte der Krümmung Raum und Zeit nicht "mischen"



t ist die Koordinatenzeit, die für sich alleine noch keine physikalisch messbare Bedeutung hat.

----------

Betrachtet man einen ruhenden Körper, so reduziert sich die Formel zu



Aus der Lösung der Einsteinschen Feldgleichungen findet man letztlich



wobei G die Gravitationskonstante und M bzw. R Erdmasse und -radius sind. Damit gilt



D.h. im Gravitationspotential ändert sich der Zeitverlauf bezogen auf eine im unendlichen sitzenden Beobachter, für den die Koordinatenzeit T und die Eigenzeit übereinstimmen.

----------

Nun betrachten wir den Fall eines tangential bewegten Objektes bei festem Bahnradius R+h. In diesem Fall trägt auch noch der Geschwindigkeitsterm bei, wobei wir hier die Näherung machen dürfen, dass die räumlichen Tensorkomponenten g alle gleich -1 gesetzt werden. D.h. es gilt



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Für zwei verschiedene Beobachter i=1,2 mit zwei Eigenzeiten in zwei verschiedenen Höhen sowie mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten gilt dann



Damit kann man durch Division den künstlichen Beobachter im Unendlichen mit Koordinatenzeit t = Eigenzeit eliminieren. Der Quotient enthält nur noch die Eigenzeiten tau.

Im Falle kleiner Geschwindigkeiten, schwacher Felder etc. kann man eine Taylorentwicklung der Wurzel vornehmen und diese eliminieren.

Ich habe hier c=1 gesetzt, d.h. du musst c wieder einführen.

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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.


Zuletzt bearbeitet von TomS am 01. Nov 2013 15:04, insgesamt einmal bearbeitet
KeineAhnung500
Gast





Beitrag KeineAhnung500 Verfasst am: 01. Nov 2013 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

In einem anderen Beitrag hast du geschrieben dtau=dt*sqrt(1-2GM/rc^2). Nicht plus. Also minus.
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 01. Nov 2013 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

KeineAhnung500 hat Folgendes geschrieben:
In einem anderen Beitrag hast du geschrieben dtau=dt*sqrt(1-2GM/rc^2). Nicht plus. Also minus.
oh je, ein Vorzeichenfehler, muss ich nochmal prüfen und korrigieren; danke für den Hinweis.
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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
KeineAhnung500
Gast





Beitrag KeineAhnung500 Verfasst am: 01. Nov 2013 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ich schätze mal, dass da ein "Minus" stehen sollte.
Ich entnehme das dieser Seite: awitness.org/unifiedm/introgrtd.html
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