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Hamilton-Mechanik und kanonischer Impuls
 
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Vinterblot



Anmeldungsdatum: 05.09.2012
Beiträge: 21

Beitrag Vinterblot Verfasst am: 23. Jan 2014 21:05    Titel: Hamilton-Mechanik und kanonischer Impuls Antworten mit Zitat

Hallo!

Ich versuche mich grade erstmalig an einer Aufgabe zum Hamiltonformalismus.

Ich habe eine Lagrange-Funktion mit zwei Winkeln als verallgemeinerte Koordinate. Wenn ich nun den kanonischen Impuls bilde, so tauchen beide Winkelgeschwindigkeiten in jeweils beiden Impulsen auf.
D.h. Mein Phi1 ist abhängig von Phi2 und mein Phi2 abhängig von Phi1.

Macht das Sinn?
Kann ich da wie bei einem Gleichungssystem eine Unbekannte rauswerfen?
Ignoriere ich das und nehme es als gegeben hin?
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 23. Jan 2014 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, das kann durchaus sein.

Wenn im einfachsten Fall eine rein quadratische Abhängigkeit von den verallgemeinerten Geschwindigkeiten vorliegt



dann kannst du diese Gleichung ja auflösen (vorausgesetzt, A ist invertierbar)



und kannst damit die Hamiltonfunktion ableiten.

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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.


Zuletzt bearbeitet von TomS am 23. Jan 2014 22:12, insgesamt einmal bearbeitet
Vinterblot



Anmeldungsdatum: 05.09.2012
Beiträge: 21

Beitrag Vinterblot Verfasst am: 23. Jan 2014 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, jetzt sagst du bereits, dass das möglich ist.

Durch Rücksprache mit einem Kommilitonen hab ich jetzt eigentlich den Eindruck gewonnen, dass die beiden Variablen dann ja nicht mehr voneinander unabhängig sein können, d.h. ich hätte die verallgemeinerten Koordinaten nicht korrekt gewählt.

Kannst du dieses Missverständnis auflösen: Warum können die kanonischen Impulse gegenseitig von der jeweils anderen verallgemeinerten Koordinate abhängig sein, die Koordinaten jedoch nicht?
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 23. Jan 2014 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Was spricht denn gegen eine Lagrangefunktion der Form



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Sirius



Anmeldungsdatum: 22.11.2008
Beiträge: 119

Beitrag Sirius Verfasst am: 23. Jan 2014 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Im allgemeinen Fall hängen die generalisierten Impulse wegen



doch immer von allen generalisierten Koordinaten und Geschwindigkeiten ab. Zum Aufstellen der Hamiltonfunktion müsstest du also i.A. alle Impulse aufstellen und dann nach allen Geschwindigkeiten auflösen.
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 23. Jan 2014 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, ein Beispiel wäre ein freies Teilchen auf einer deformierten Kugeloberfläche.
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