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Tangential wirkende Kraft bestimmen
 
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mocx
Gast





Beitrag mocx Verfasst am: 11. Feb 2014 17:32    Titel: Tangential wirkende Kraft bestimmen Antworten mit Zitat

Hallo smile

Eine Aufgabe die mich schon länger beschäftigt:

Eine Vollzylinderscheibe mit einer beliebigen Dichte und Dicke (Höhe) und einem Radius ist drehbar im Mittelpunkt horizontal aufgestellt.
Diese Scheibe wird in t Sekunden von drei Roboterarmen auf eine Frequenz f beschleunigt.

Berechnen Sie die tangential wirkende Kraft am Außenrand der Scheibe pro Roboter, wenn angenommen wird, dass jeder Roboterarm die gleiche konstante Kraft verrichten muss.


Mein Ansatz:

für die Tangentialbeschleunigung, hab ich die Umformung verwendet:

eingesetzt:

wobei die Masse des Zylinders ist.

Bin eigentlich fest davon ausgegangen, dass das richtig ist ... die Lösung sagt folgendes:



nun wird die Gleichung mit t multipliziert um die Winkelgeschwindigkeit zu erzeugen. Daraus wird:


Hier sieht man, dass sich die zweien rauskürzen - und somit meine Gleichung mit dieser nicht mehr übereinstimmt.



Wo liegt denn mein Fehler? Kann da wirklich nichts erkennen ..
Am Ende wird die Kraft natürlich noch durch 3 geteilt.
jumi
Gast





Beitrag jumi Verfasst am: 11. Feb 2014 18:37    Titel: Re: Tangential wirkende Kraft bestimmen Antworten mit Zitat

mocx hat Folgendes geschrieben:

Mein Ansatz:

Dein Fehler liegt hier.
mocx
Gast





Beitrag mocx Verfasst am: 11. Feb 2014 18:43    Titel: Antworten mit Zitat

Wieso kann ich denn nicht von der Gleichung ausgehen? Bzw. wie müsste sie denn richtig lauten? grübelnd
as_string
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 5797
Wohnort: Heidelberg

Beitrag as_string Verfasst am: 11. Feb 2014 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Na, das ist doch gerade der Witz bei Rotation, dass nicht die gesamte Masse sich mit der selben Geschwindigkeit bewegt und deshalb auch nicht der selben Beschleunigung unterliegt. Dein Ansatz wäre nur richtig, wenn die gesamte Masse der Scheibe an ihrem Rand vereint wäre. Ist sie aber nicht und deshalb wird die weiter innen liegende Masse weniger beschleunigt. Deshalb hat man gerade erst das Trägheitsmoment eingeführt.

Gruß
Marco
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