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Sirius7
Anmeldungsdatum: 20.10.2011 Beiträge: 111
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Sirius7 Verfasst am: 05. Apr 2014 15:54 Titel: unendliche Beschleunigung |
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Hallo, warum spricht man in Lösungen von einer "unendlichen Beschleunigung", wenn ein Motorrad auf die höchste Stelle einer "parabolisch gekrümmter Bergkuppe" auffährt? Es muss doch jede Beschleunigung irgendwie begrenzt sein? oder? Über Krümmungsradius habe ich an dieser Stelle Beschleunigung von über 6000 rausgekriegt..
Gruß.
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
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TomS Verfasst am: 05. Apr 2014 15:58 Titel: |
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Verstehe ich nicht; es ist doch
und v ändert sich sicher stetig.
_________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Sirius7
Anmeldungsdatum: 20.10.2011 Beiträge: 111
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Sirius7 Verfasst am: 05. Apr 2014 16:08 Titel: |
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Hallo Tom, v ist laut Aufgabestellung konstant. Gruß
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
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TomS Verfasst am: 05. Apr 2014 16:26 Titel: |
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Könntest du die Aufgabenstellung mal aufschreiben?
Wenn v konstant ist, dann ist auch a = 0.
_________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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Jayk
Anmeldungsdatum: 22.08.2008 Beiträge: 1450
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Jayk Verfasst am: 05. Apr 2014 17:20 Titel: |
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Unendliche Beschleunigungen gibt es nicht (jedenfalls nicht in Inertialsystemen). Das folgt aus dem zweiten newtonschen Gesetz, das sagt: . Die Kraft ist die Ursache der Bewegung!
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jumi Gast
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jumi Verfasst am: 05. Apr 2014 17:39 Titel: |
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Jedenfalls ist eine Beschleunigung von 6000 beeindruckend!
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TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
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TomS Verfasst am: 05. Apr 2014 18:06 Titel: |
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6000 was? Bratwürste?
_________________ Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago. |
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DrStupid
Anmeldungsdatum: 07.10.2009 Beiträge: 5740
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DrStupid Verfasst am: 05. Apr 2014 18:32 Titel: |
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| Jayk hat Folgendes geschrieben: | Unendliche Beschleunigungen gibt es nicht (jedenfalls nicht in Inertialsystemen). Das folgt aus dem zweiten newtonschen Gesetz, das sagt: . |
Das zweite Newtonsche Axiom sagt und bei konstanter Masse gilt zusätzlich
Potentiale gab es zu Newton Zeiten noch nicht.
Wie daraus folgt, dass es keine unendlichen Beschleunigungen gibt, musst Du genauer erläutern.
| Jayk hat Folgendes geschrieben: | | Die Kraft ist die Ursache der Bewegung! |
Nur nach Aristoteles. Nach Newton ist sie die Ursache der Bewegungsänderung.
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Jayk
Anmeldungsdatum: 22.08.2008 Beiträge: 1450
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Jayk Verfasst am: 05. Apr 2014 18:49 Titel: |
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| DrStupid hat Folgendes geschrieben: |
| Jayk hat Folgendes geschrieben: | | Die Kraft ist die Ursache der Bewegung! |
Nur nach Aristoteles. Nach Newton ist sie die Ursache der Bewegungsänderung. |
Ja, sorry, verschrieben. Das tut aber nichts zur Sache. (die Betonung lag nicht auf "Bewegung", sondern auf "Ursache")
| Zitat: | | Jayk hat Folgendes geschrieben: | Unendliche Beschleunigungen gibt es nicht (jedenfalls nicht in Inertialsystemen). Das folgt aus dem zweiten newtonschen Gesetz, das sagt: . |
Das zweite Newtonsche Axiom sagt und bei konstanter Masse gilt zusätzlich
Potentiale gab es zu Newton Zeiten noch nicht.
Wie daraus folgt, dass es keine unendlichen Beschleunigungen gibt, musst Du genauer erläutern. |
Es ist ziemlich unerheblich, was es zu Newtons Zeiten gab. Aus heutiger Sicht sind die Potentiale grundlegender als Kräfte. Und ja, mir ist bewusst, dass F=ma nicht wirklich korrekt ist. Mit diesem Einwand folgt meinetwegen, dass die Existenz unendlicher Beschleunigung an die Existenz unendlicher Massenänderung gekoppelt ist.
Ist V bei x0 (partiell) differenzierbar, so folgt, dass . Ist , so ist selbstverständlich auch .
Selbst, wenn man ohne Potentiale auskommen will: Die allgemeinste Form der Bewegungsgleichung ist (Arnol'd, Mathematical Methods of Classical Mechanics). Die Definition der Funktion beinhaltet bereits, dass die Funktionswerte nicht unendlich sind.
(man müsste hier x halt etwas freier auffassen, zum Beispiel )
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