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Wellengleichung (Aufgabe)
 
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aaabbb



Anmeldungsdatum: 26.09.2013
Beiträge: 509

Beitrag aaabbb Verfasst am: 16. Okt 2014 14:08    Titel: Wellengleichung (Aufgabe) Antworten mit Zitat

Hi, wir haben in der Schule die Wellengleichung behandelt.

Dazu bekamen wir folgende Aufgabe:
geg: f=0,8Hz ; ymax=12cm ; c=2m/s

Welche Auslenkung hat die Welle bei x=3m und t=1s.

Ich dachte mir nicht viel und setzte die Wertfe einfach in die Wellengleichung ein.
(Vgl. Blatt)
Als ich das ausgerechnet habe, bemerkte ich, dass das doch eigentlich nicht sein kann.
Wenn sich die Welle mit 2m/s ausbreitet ist sie doch bei t=1s erst 2m weit.
--> in 3M ist noch nichts von der Energie angekommen (es schwingt noch nichts).

Liege ich damit richtig?
Und warum bekomme ich dann trotzdem von der Wellengleichung ein Ergebnis raus?



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isi1



Anmeldungsdatum: 03.09.2006
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Wohnort: München

Beitrag isi1 Verfasst am: 16. Okt 2014 15:51    Titel: Re: Wellengleichung (Aufgabe) Antworten mit Zitat

aaabbb hat Folgendes geschrieben:
Wenn sich die Welle mit 2m/s ausbreitet ist sie doch bei t=1s erst 2m weit.
--> in 3M ist noch nichts von der Energie angekommen (es schwingt noch nichts).
Liege ich damit richtig?
Und warum bekomme ich dann trotzdem von der Wellengleichung ein Ergebnis raus?
Deine Voraussetzung ist nicht richtig, die Wellengleichung hat keinen Anfang und kein Ende, d.h. Du beschreibst damit einen stationären Zustand.

Es ist noch schlimmer, denn ein einzelnes Photon macht vielleicht einen Wellenzug von 30 cm Länge (Kohärenzlänge) - das beschreibt obige Gleichung natürlich keineswegs.

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Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ
aaabbb



Anmeldungsdatum: 26.09.2013
Beiträge: 509

Beitrag aaabbb Verfasst am: 16. Okt 2014 15:56    Titel: Antworten mit Zitat

Also kann ich zwar die Gleichnung verwenden, muss aber selbst nochmal überlegen, ob die Welle bereits an der Stelle ist oder noch nicht?
isi1



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Beiträge: 2903
Wohnort: München

Beitrag isi1 Verfasst am: 16. Okt 2014 16:04    Titel: Antworten mit Zitat

aaabbb hat Folgendes geschrieben:
Also kann ich zwar die Gleichnung verwenden, muss aber selbst nochmal überlegen, ob die Welle bereits an der Stelle ist oder noch nicht?
Eigentlich nur in Spzialfällen, denn was Du verlangst, ist der Einschaltvorgang. Das siehst schon an einer Wasserwelle, die ein ins Wasser geworfener Stein erzeugt. Vielleicht hast Du diesen Disney-Film gesehen, in dem das in Zeitlupe gezeigt wird. Da sieht man, dass das viel komliziertere Formen erzeugt.

https://encrypted-tbn2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcT-VDO8WoJF8f9r-KgatkhCI5cPtTy6Y9LZ9HF0rbxCKZ9yuBrs

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aaabbb



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Beitrag aaabbb Verfasst am: 16. Okt 2014 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, wir hatten bis jetzt nur die mechanischen Wellen (also verbundene Schwinger, die die Energie weiter geben.

Bei Wasser hat das doch irgendwie was mit Kreisabrollen zu tun.
Also die Wellen entsprechen keiner Sinusfunktion mehr, sondern "abgerollten Kreisen".
Wie gesagt, hatten wir aber noch nicht.
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