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Welche Kraft?
 
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streikender-lokführer
Gast





Beitrag streikender-lokführer Verfasst am: 19. Mai 2015 22:44    Titel: Welche Kraft? Antworten mit Zitat

angenommen ich lass eine Kugel mit eine beliebigen masse aus einer beliebigen Höhe fallen. Mit welcher Kraft fällt die kugel auf den Boden?

gibt es da eine formel? ist die Kraft konstant?
streikender-lokführer
Gast





Beitrag streikender-lokführer Verfasst am: 19. Mai 2015 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Luftwiderstand soll vernachlässigt werden. Wir betrachten einen idealisierten fall
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 19. Mai 2015 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

streikender-lokführer hat Folgendes geschrieben:
Mit welcher Kraft fällt die kugel auf den Boden?


Das hängt von der Verformung der Kugel und des Untergrundes ab und davon, ob die Verformung bleibend ist oder nicht. Solange Du dazu keine Angaben machst, lässt sich Deine Frage nicht beantworten.
Systemdynamiker



Anmeldungsdatum: 22.10.2008
Beiträge: 594
Wohnort: Flurlingen

Beitrag Systemdynamiker Verfasst am: 20. Mai 2015 05:03    Titel: Impuls und Energie Antworten mit Zitat

Ein ähnliches Problem habe ich im folgenden Video umfassend besprochen:

Link gelöscht. Bitte das Forum nicht für Werbung missbrauchen. Steffen

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Herzliche Grüsse Werner Maurer
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 20. Mai 2015 06:53    Titel: Antworten mit Zitat

streikender-lokführer hat Folgendes geschrieben:
angenommen ich lass eine Kugel mit eine beliebigen masse aus einer beliebigen Höhe fallen. Mit welcher Kraft fällt die kugel auf den Boden?

Zunächst folgt aus der Beschleunigung g die Geschwindigkeit v sowie die zurückgelegte Höhe h





Durch Eliminieren von t kann man die Geschwindigkeit v als Funktion der zurückgelegten Strecke = der Fallhöhe h darstellen



Nehmen wir an dass sich die Kugel sowie der Untergrund insgs. um d verformen. D.h. die Kugel wird über die Strecke d von einer Geschwindigkeit v auf Null abgebremst. d resultiert aus einer Verformung der Kugel sowie des Untergrundes. Die resultierende mittlere Beschleunigung a folgt aus einer ähnlichen Rechnung wie oben: d und v sind bekannt, t wird eliminiert und a berechnet.

Die Kraft folgt gemäß


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Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 20. Mai 2015 07:07    Titel: Antworten mit Zitat

TomS hat Folgendes geschrieben:
...
Nehmen wir an dass sich die Kugel sowie der Untergrund insgs. um d verformen. D.h. die Kugel wird über die Strecke d von einer Geschwindigkeit v auf Null abgebremst. d resultiert aus einer Verformung der Kugel sowie des Untergrundes. Die resultierende mittlere Beschleunigung a folgt aus einer ähnlichen Rechnung wie oben: d und v sind bekannt, t wird eliminiert und a berechnet.

Die Kraft folgt gemäß



Das gilt allerdings nur, wenn sich Kugel und Untergrund plastisch verformen. Darüber wird in der Problemstellung ebenfalls keine Aussage gemacht, weshalb ich diesen Punkt in meinem vorigen Beitrag bereits angesprochen habe.

Vielleicht sollte der streikende Lokführer mal weniger streiken und stattdessen besser die aufgeworfenen Fragen klären.
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 20. Mai 2015 07:24    Titel: Antworten mit Zitat

GvC hat Folgendes geschrieben:
Das gilt allerdings nur, wenn sich Kugel und Untergrund plastisch verformen. Darüber wird in der Problemstellung ebenfalls keine Aussage gemacht, weshalb ich diesen Punkt in meinem vorigen Beitrag bereits angesprochen habe.

Warum? Meinst du "plastisch" im Gegensatz zu "elastisch"? Das verstehe ich nicht.

Nehmen wir einen harten Untergrund sowie einen Gumiball. Dieser wird um die Strecke d eingedellt und dehnt sich nach dem Rückprall (idealerweise) wieder um d aus. Der Geschwindigkeitsverlauf während der Abbremsphase ist natürlich i.A. ein v(t) mit nicht-konstanter Beschleunigung a(t) = dv/dt. Deswegen sprach ich oben auch von einer mittleren Beschleunigung a.

Ich denke, dies ist unabhängig davon, ob elastische oder plastische Verformung vorliegt. Allerdings kann so eben nur die mittlere Beschleunigung berechnet werden, aber das ist ja schon mal ein Anfang.

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VeryApe



Anmeldungsdatum: 10.02.2008
Beiträge: 3320

Beitrag VeryApe Verfasst am: 20. Mai 2015 07:49    Titel: Antworten mit Zitat

Der Unterschied zwischen plastisch und elastisch ist jediglich der Verformungsrückgang.

Beim plastischen Stoss verformen sich beide Körper bis zu einem gewissen Grad sodass beide anschließend die gleiche Geschwindigkeit haben, bei uns 0 und um die Verfomungsstrecke d.
Beim elastischen Stoss ereignet sich das gleiche nur das ab diesen Zeitpunkt, die Kräfte noch weiter wirken und somit Teile wieder auseinander beschleunigen.
Die gleichen Kräfte im Verlauf die vorher die Teile zusammengepresst haben, wirken wieder auseinaderbeschleunigend.

Zur Kraft wie TomS beschrieben müsste man allerdings die Gewichtskraft hinzuzählen, ausser man berücksichtigt die Schwerkraftbeschleunigung bei der Ermittlung von d
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 20. Mai 2015 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

VeryApe hat Folgendes geschrieben:
Zur Kraft wie TomS beschrieben müsste man allerdings die Gewichtskraft hinzuzählen, ausser man berücksichtigt die Schwerkraftbeschleunigung bei der Ermittlung von d

klar

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