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Reibungskoeffizient an schiefer Ebene
 
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Penny145
Gast





Beitrag Penny145 Verfasst am: 05. Sep 2015 16:55    Titel: Reibungskoeffizient an schiefer Ebene Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo liebe Physiker,

ich bin mir bei einer Aufgabe nicht ganz sicher ob es sich um eine Fangfrage handelt.
a) Auf einer schiefen Ebene liegt ein Körper. Die Masse des Körpers ist 305g. Der Winkel der schiefen Ebene ist 18 Grad. Wie groß ist der Reibungskoeffizient?
b) Die schiefen Ebene hat nun einen Winkel von 9 Grad. Der Körper wird angestoßen und gleitet mit konstanter Geschwindigkeit die Ebene hinab. Wie groß ist der Reibungskoeffizient jetzt?

Meine Ideen:
Teil A: der Körper ruht. Also ist hier einfach mit Fr = Fn zu rechnen.
Bei Teil B: konstante Geschwindigkeit! Also wäre das doch der gleiche Lösungsansatz.. Denn sonst würde er eine Beschleunigung erfahren.
Ich hoffe ihr könnt nachvollziehen, was ich meine und mir helfen.

Jetzt schon tausend Dank für eure Hilfe.

Lg
hansguckindieluft



Anmeldungsdatum: 23.12.2014
Beiträge: 1213

Beitrag hansguckindieluft Verfasst am: 05. Sep 2015 17:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Frage a) lässt sich nicht beantworten. Man kann hier höchstens sagen, wie groß der Reibungskoeffizient mindestens ist. Die genaue Größe des Reibungskoeffizienten würde man erfahren, wenn man den Neigungswinkel langsam solange erhöht, bis der Körper zu rutschen beginnt.

Achso, und Reibungskraft ist Reibkoeffizient mal Normalkraft.

Gruß
Penny145



Anmeldungsdatum: 05.09.2015
Beiträge: 2

Beitrag Penny145 Verfasst am: 05. Sep 2015 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, erst mal danke für die Antwort. Mal abgesehen davon, dass die Frage sich nicht wirklich berechnen läßt, wäre doch das theoretische rangehen an Aufgabe B genau wie bei a oder? Da ich ja keine Beschleunigung habe (was ich in einer schiefen Ebene eigentlich hätte, hier soll die Geschwindigkeit aber konstant sein)
hansguckindieluft



Anmeldungsdatum: 23.12.2014
Beiträge: 1213

Beitrag hansguckindieluft Verfasst am: 05. Sep 2015 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

genau, wenn die Geschwindigkeit konstant bleibt, gibt es keine Beschleunigung. Das wiederum bedeutet, dass es keine Resultierende Kraft auf den Körper gibt. Hangabtriebskraft und Reibkraft heben sich also gerade gegenseitig auf. Strenggenommen ermittelst Du dann den Gleitreibungskoeffizienten und nicht den Haftreibungskoeffizienten, der ja allgemein etwas größer ist.

Gruß
Penny145



Anmeldungsdatum: 05.09.2015
Beiträge: 2

Beitrag Penny145 Verfasst am: 05. Sep 2015 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die super Hilfe. Ich war einfach total verunsichert, weil ich das komisch fand im Prinzip zweimal das gleiche zu erfragen.

Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend☺
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