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Aufgabe Winkelgeschwindigkeit
 
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aaabbb



Anmeldungsdatum: 26.09.2013
Beiträge: 509

Beitrag aaabbb Verfasst am: 12. Nov 2015 11:11    Titel: Aufgabe Winkelgeschwindigkeit Antworten mit Zitat

Hi,
folgende Aufgabe bereitet mir Probleme.
Und zwar weiß ich nicht genau wie ich auf die mittlere Winkelgeschwindigkeit komme..
Für die Winkelgeschwindigkeit gilt ja w=w_0+at

(a ist hier die Winkelbeschleunigung)



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as_string
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 5797
Wohnort: Heidelberg

Beitrag as_string Verfasst am: 12. Nov 2015 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Ganz allgemein ist der zeitliche Mittelwert einer veränderlichen Größe ja immer das Integral der Größe über diesen Zeitbereich geteilt durch die Zeitspanne. Also sowas wie:

Hier brauchst Du also ein statt dem f(t).
Hilft das schon weiter?

Gruß
Marco
aaabbb



Anmeldungsdatum: 26.09.2013
Beiträge: 509

Beitrag aaabbb Verfasst am: 12. Nov 2015 15:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, hat geholfen smile.

Ich muss also die Funktion f(t) durch w(t) ersetzen.
Da w(t)=at ist, ergibt sich aufgeleitet 0,5*(t_1+t_0)*a

Dann wäre der gesamte Mittelwert einfch noch +w_0.

Vielen Dank
Tanzen
as_string
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 5797
Wohnort: Heidelberg

Beitrag as_string Verfasst am: 12. Nov 2015 18:10    Titel: Antworten mit Zitat

Eigentlich ist Deine w(t) falsch. Schon da musst Du w0 doch dazu addieren. Dann hättest Du das auch im Integral und dann müsstest Du am Ende nicht noch w0 manuell dazu addieren.

Gruß
Marco
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 12. Nov 2015 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe gar nicht, warum da irgendein in der Lösungsgleichung vorkommen soll. Die Aufgabenstellung ist eindeutig:

Zitat:
Drücken Sie als Funktion von , und t aus.


Das geht aber nur, wenn t0=0, was aus der Aufgabenstellung nicht hervorgeht. Aber für den Fall, dass t0 tatsächlich Null ist, ist die Lösung einfach, nämlich



Fals da was anderes rauskommen soll, ist die Aufgabe falsch gestellt.
aaabbb



Anmeldungsdatum: 26.09.2013
Beiträge: 509

Beitrag aaabbb Verfasst am: 12. Nov 2015 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Ok, ich probiere morgen mal aus das w0 direkt mit ins Integral zu schreiben.

@GvC: Deine Lösung ist erst in b) gefragt. In a) soll man das erst so machen wie von as_string beschrieben
as_string
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 5797
Wohnort: Heidelberg

Beitrag as_string Verfasst am: 13. Nov 2015 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Da eine Stammfunktion von ist, kommt das Integral eben gerade auf die Differenz der Winkel geteilt durch die Zeitdifferenz raus.
Allgemein ist es halt über das Integral und geht dann auch für andere zeitabhängige Variablen. Mir war es wichtig, erst einmal das allgemeine zu nennen.

Das mit dem t0 ist mir auch aufgefallen, das war für mich noch ein weiterer Grund, warum ich es so allgemein formuliert hatte.

Angenommen t0 ist eigentlich 0 un zu diesem Zeitpunkt ist theta auch theta0 und w(0)=w0, dann hättest Du ja:

Wobei die Ableitung von ersterem nach der Zeit eben gerade letzteres ist, bzw. umgekehrt das eine die Stammfunktion des anderen.
Wenn Du ganz streng mein Integral hinschreibst, dann hättest Du ja:

An dieser Stelle könntest Du stur das Integral lösen. Du würdest als Stammfunktion wahrscheinlich eine bekommen, die kein beinhaltet aber sonst dem entspricht. Trotzdem wäre auch natürlich eine gültige Stammfunktion, weil Du ja zu einer Stammfunktion eine beliebige Konstante hinzuaddieren kannst und bekommst dann wieder eine andere Stammfunktion. Da Du ja dann in die Stammfunktion die beiden Integralgrenzen noch einsetzen musst und die Differenz bilden musst, fallen Konstanten ja so wie so wieder raus, also das würde gelöscht werden.
Deshalb steht am Ende dann genau die Formel von GvC da, für diesen Spezialfall aber nur.

Umgekehrt kannst Du aber das Integral auch einfach zerlegen, weil es eine Summe ist:

Und hier hast Du Dein hinzu addiertes w0. Du musst das also nicht nur irgendwie einfach so dazu addieren, sondern wenn Du w(t) gleich richtig ansetzt, dann kommt das automatisch so raus.

Übrigens ist es hier dann auch so, wie bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit bei einer gleichmäßigt beschleunigten Bewegung: w0 ist ja die Start-Winkelgeschwindigkeit. Nach einer Zeit t ist die Winkelgeschwindigkeit ja um angewachsen. Das arithmetische Mittel von Anfangs- und End-Winkelgeschwindigkeit ist also gerade . Wenn Du also gleichmäßige Beschleunigung hast, egal ob bei einer linearen oder einer Kreisbewegung, dann ist die mittlere (Winkel-)Geschwindigkeit einfach der Mittelwert von Anfangs- und End(winkel-)geschwindigkeit.

Gruß
Marco
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