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Metallklotz taucht in Becher auf Waage
 
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Neuling56



Anmeldungsdatum: 21.12.2015
Beiträge: 2

Beitrag Neuling56 Verfasst am: 21. Dez 2015 20:28    Titel: Metallklotz taucht in Becher auf Waage Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Ein Becher mit der Masse 1,1 kg enthält 2,1 kg Wasser und steht auf einer Waage, die eine Gewichtskraft in Newton anzeigt. Ein Metallklotz von 2,2 kg (Dichte p = 2000 kg/m³) hängt über dem Becher an einem dünnen Faden und taucht vollständig ins Wasser ein. Was zeigt die Waage an? Die Dichte vom Wasser sei pw= 1000kg/m³ und die Schwerebeschleunigung g= 9,81m/s²

Meine Ideen:
Ich gehe davon aus, dass kein Wasser verdrängt wird. Dann müsste doch Fg=(1,1kg+2,1kg+2,2kg)*9,81m/s² = 52,97N die Lösung sein oder irre ich mich?

Also einfach alle Gewichtskräfte addieren?


Zuletzt bearbeitet von Neuling56 am 22. Dez 2015 14:21, insgesamt einmal bearbeitet
as_string
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 5797
Wohnort: Heidelberg

Beitrag as_string Verfasst am: 22. Dez 2015 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Neuling56 hat Folgendes geschrieben:
Ich gehe davon aus, dass kein Wasser verdrängt wird.

Wie kommst Du darauf? In der Aufgabe steht doch, dass der Metallkörper komplett untergetaucht ist.
[quote="Neuling56"Dann müsste doch Fg=(1,1kg+2,1kg+2,2kg)*9,81m/s² = 52,97N die Lösung sein oder irre ich mich?[/quote]
Der Metallklotz hängt doch an einem Fäden. Warum sollte man seine Gewichtskraft dann noch auf der Waage messen?
Hast Du verstanden, wie der Versuch aufgebaut ist?

Gruß
Marco
jh8979
Moderator


Anmeldungsdatum: 10.07.2012
Beiträge: 8762

Beitrag jh8979 Verfasst am: 22. Dez 2015 13:21    Titel: Antworten mit Zitat

PS: Dies ist übrigens ein schöner Versuch, den man leicht zu Hause mit einer Küchenwaage selber durchführen kann. Man lernt was.
Neuling56



Anmeldungsdatum: 21.12.2015
Beiträge: 2

Beitrag Neuling56 Verfasst am: 22. Dez 2015 14:17    Titel: Antworten mit Zitat

Achso, ich bin davon ausgegangen, dass die gesamte Gewichtskraft des Klotzes die Waage belastet, dies ist jedoch nicht der Fall, weil es an einem Faden hängt.
Also muss ich noch die Auftriebskraft Fa=V*pw*g = (mM/pM)*pw*g des Klotzes subtrahieren. Hammer

Vielen Dank. Thumbs up!
as_string
Moderator


Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 5797
Wohnort: Heidelberg

Beitrag as_string Verfasst am: 22. Dez 2015 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, der Klotz hängt an der Schnur. Die Gewichstskraft darfst Du erst gar nicht in der Summe mit aufnehmen.
Allerdings trägt das Wasser einen Teil dieser Gewichtskraft und wird selbst von der Waage getragen.
Ist Dir klar, dass der Klotz an einem Soll hängt, dass zb von der Decke oder so runter hängt oder von einem Gestell, dass nicht auf der Waage ist.
Vielleicht hilft es, wenn Du Dir zuerst eine Skizze machst und die verschiedenen Kräfte mit ihren Gegenkräften dort einzeichnest.

Gruß
Marco
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