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Corioliskraft bei steigen und fallen
 
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LePhyWR96



Anmeldungsdatum: 25.02.2016
Beiträge: 21

Beitrag LePhyWR96 Verfasst am: 25. Feb 2016 13:28    Titel: Corioliskraft bei steigen und fallen Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Ich habe mich grad gefragt, ob sich die Corioliskraft beim Werfen eines Balles senkrecht nach oben nicht aufhebt, wenn er wieder nach unten fällt.



Meine Ideen:
Da er doch anfangs nach Osten abgelenkt wird und dann nach Westen.
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 25. Feb 2016 20:28    Titel: Re: Corioliskraft bei steigen und fallen Antworten mit Zitat

LePhyWR96 hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mich grad gefragt, ob sich die Corioliskraft beim Werfen eines Balles senkrecht nach oben nicht aufhebt, wenn er wieder nach unten fällt.


In Bezug auf welche Größe?
LePhyWR96



Anmeldungsdatum: 25.02.2016
Beiträge: 21

Beitrag LePhyWR96 Verfasst am: 25. Feb 2016 21:25    Titel: Antworten mit Zitat

Im Bezug auf die Ablenkung durch die Corioliskraft bzw. -beschleunigung
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 26. Feb 2016 00:24    Titel: Antworten mit Zitat

Die jeweiligen Ablenkungen (beim Aufstieg nach West / beim Fall nach Ost) müßten sich am Ende (näherungsweise) aufheben.
Duncan
Gast





Beitrag Duncan Verfasst am: 26. Feb 2016 07:55    Titel: Antworten mit Zitat

franz hat Folgendes geschrieben:
Die jeweiligen Ablenkungen (beim Aufstieg nach West / beim Fall nach Ost) müßten sich am Ende (näherungsweise) aufheben.


Das ist falsch.
Insgesamt ergibt sich eine Ablenkung nach Westen.
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 27. Feb 2016 02:00    Titel: Antworten mit Zitat

Stimmt! Nochmal gerechnet, etwa .
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 27. Feb 2016 02:12    Titel: Antworten mit Zitat

franz hat Folgendes geschrieben:
Stimmt! Nochmal gerechnet, etwa .


Das Symbol ist ein bisschen verwirrend. Normalerweise wird die Winkelgewchwindigkeit mit bezeichnet. Und scheint die geografische Breite zu sein (sollte man dazusagen).
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 27. Feb 2016 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

LePhyWR96 hat Folgendes geschrieben:
Im Bezug auf die Ablenkung durch die Corioliskraft bzw. -beschleunigung


Das hat Duncan ja schon korrekt beantwortet. Wäre es stattdessen um die Geschwindigkeit gegangen, dann würden sich die Wirkungen in beide Richtungen tatsächlich aufheben. Wem die Corioliskraft zu exotisch ist, der muss sich nur ein aus dem Stand anfahrendes und anschließend wieder bis zum Stillstand abbremsendes Auto vorstellen. Auch da heben sich die Wirkungen der Beschleunigung auf die Geschwindigkeit auf, aber nicht auf den dabei zurückgelegten Weg.
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 29. Feb 2016 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

OT

GvC hat Folgendes geschrieben:
Das Symbol ist ein bisschen verwirrend.

Stimmt! Diese Abweichung vom üblichen sollte zumindest mal erklärt werden.

Wir wissen, daß die Zahl der Buchstaben, selbst aus verschiedenen Alphabeten und mit allerlei "Verzierungen", zur Beschriftung physikalischer Größen in keiner Weise ausreicht. (Mir ist noch der Einsatz von Griechisch, Hebräisch oder Sütterlin in unguter Erinnerung.) Dabei hat sich für einige elementare Größen ein gewisser "Standard" eingebürgert. Andererseits ist die Wahl passender Koordinaten und einfacher, konsistenter Bezeichnungen beim Lösen von Aufgaben oft schon die halbe Miete.

Die Idee mit der gelegentlichen Großschreibung stammt zwar nicht von mir, hat aber trotzdem was: Wenn beispielsweise innerhalb eines feststehenden Rahmens / Systems Variable betrachtet werde: Bei harmonischen Schwingungen oder Planetenbewegungen irgendwelche Zeiten t mit der "Grundeinstellung" T oder Dichtebetrachtungen innerhalb rho(r) der Erde mit R und M meinetwegen.

Bei der Behandlung von Bewegungen durch ein Nichtinertialsystem (hier: auf der Erdoberfläche) kann die Bewegung des Koordinatensystem als ganzes der "Rahmen" sein (R, V oder Omega z.B.), in dem dann Bewegungen durch x, y, z, h, r, v oder omega beschrieben werden. Sogar mit temporären Überschneidungen kann man leben: t für die Celsiustemperatur, M die Sonnenmasse, c Schallgeschwindigkeit, P Druck usw., c’est la vie. :-)
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