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Amateurphysiker
Anmeldungsdatum: 13.11.2015 Beiträge: 307
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franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
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franz Verfasst am: 10. März 2016 21:01 Titel: |
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Vielleicht mal die komplette Aufgabe?
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Amateurphysiker
Anmeldungsdatum: 13.11.2015 Beiträge: 307
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franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
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franz Verfasst am: 10. März 2016 21:16 Titel: |
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Ich versuche mal die Frage b) zu erahnen / einzudeutschen
b0) Lesen Sie die komplette Frage und fertigen Sie eine Skizze an!
b1) Bestimmen Sie jeweils die resultierende Trägheitskraft auf ein Flugzeug nahe der Erdoberfläche
beim Äquator und mit den Flugrichtungen ...
b2) ... bei der geographischen Breite psi ...
b3) ... Vergleichen Sie die Ergebnisse von b1 und b2!
Vorab, was nicht selbstverständlich ist: der Text legt als Bezugssystem ein entsprechendes Stück Erdoberfläche nahe, ein Nichtinertialsystem mit den bekannten Trägheitskräften. Dafür ist ein passendes Koordinatensystem angesagt, meinetwegen x Ost, y Nord, z senkrecht, geographische Breite Psi, Erdradius R und Winkelgeschwindigkeit (zumindest Omega_z).
Zuletzt bearbeitet von franz am 11. März 2016 02:49, insgesamt einmal bearbeitet |
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zufaul zum einloggen Gast
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zufaul zum einloggen Verfasst am: 10. März 2016 22:41 Titel: |
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| Zitat: |
Aber das würde ja bedeuten die Zentrifugalkraft hängt nur von der Erdrotation ab und nicht davon mit welcher Geschwindigkeit das Flugzeug fliegt!?
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richtig, Sie bezieht sich immer auf die Koordinatenrotation.
Wenn du die Koordinaten mit dem Objekt mit bewegst das du beschreiben willst entspricht sie praktisch dem gegenteil der Zentripetalkraft.
Deine Koordinaten bewegen sich jedoch mit der Erde mit den du willsd ja das rotierende Bezugssystem der Erde beschreiben.
Objekte können sich aber schneller oder langsamer als die Erdrotation bewegen und somit ist die Zentrifugalkraft nicht mehr das Gegenteil der Zentripetalkraft, sondern nur ein Teil davon der Rest steckt in der Corioliskraft
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franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
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franz Verfasst am: 11. März 2016 03:01 Titel: |
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Einfaches Beispiel: Ruhender Beobachter auf dem Äquator
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Duncan Gast
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Duncan Verfasst am: 11. März 2016 08:25 Titel: |
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| franz hat Folgendes geschrieben: | Einfaches Beispiel: Ruhender Beobachter auf dem Äquator
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Also ich habe in der Schule gelernt:
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franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
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franz Verfasst am: 11. März 2016 20:37 Titel: |
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| Duncan hat Folgendes geschrieben: | | franz hat Folgendes geschrieben: | Einfaches Beispiel: Ruhender Beobachter auf dem Äquator
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Also ich habe in der Schule gelernt:
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Und weiter ... ?
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Amateurphysiker
Anmeldungsdatum: 13.11.2015 Beiträge: 307
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Amateurphysiker Verfasst am: 12. März 2016 13:39 Titel: |
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| zufaul zum einloggen hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: |
Aber das würde ja bedeuten die Zentrifugalkraft hängt nur von der Erdrotation ab und nicht davon mit welcher Geschwindigkeit das Flugzeug fliegt!?
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richtig, Sie bezieht sich immer auf die Koordinatenrotation.
Wenn du die Koordinaten mit dem Objekt mit bewegst das du beschreiben willst entspricht sie praktisch dem gegenteil der Zentripetalkraft.
Deine Koordinaten bewegen sich jedoch mit der Erde mit den du willsd ja das rotierende Bezugssystem der Erde beschreiben.
Objekte können sich aber schneller oder langsamer als die Erdrotation bewegen und somit ist die Zentrifugalkraft nicht mehr das Gegenteil der Zentripetalkraft, sondern nur ein Teil davon der Rest steckt in der Corioliskraft |
D.h. angenommen mein Bezugssystem (hier Erde) dreht sich nicht, dann gibt es auch keine Zentrifugalkraft egal ob das Flugzeug in Bewegung ist oder nicht?
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VeryApe

Anmeldungsdatum: 10.02.2008 Beiträge: 3320
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VeryApe Verfasst am: 12. März 2016 14:41 Titel: |
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Richtig dann du hast du ja auch kein rotierendes (-> beschleunigtes) Bezugssystem mehr.
Der Sinn von Trägheitskräften in der Physik besteht darin um zu erklären warum im Inertialsystem kräftefreie Körper in beschleunigten Bezugssystem beschleunigen. weil sonst, ohne Trägheitskräfte , würden ja da drinnen Körper kraftlos beschleunige.
Dann könnte man aber Newton in Mülleimer schmeißen
Daher gibts im rotierenden Bezugssystem Corioliskraft und Zentrifugalkraft und im Inertialsystem nicht, weil man sie im Inertialsystem nicht braucht.
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Amateurphysiker
Anmeldungsdatum: 13.11.2015 Beiträge: 307
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Amateurphysiker Verfasst am: 12. März 2016 15:16 Titel: |
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Achso ok! Und wie heisst dann die Gegenkraft der Zentripetalkraft innerhalb eines Inertialsystems?
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VeryApe

Anmeldungsdatum: 10.02.2008 Beiträge: 3320
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VeryApe Verfasst am: 12. März 2016 15:40 Titel: |
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Kraft.....
Angenommen Kugel auf Schnur und du dreht sie im Kreis.
dü übst eine Kraft auf die Kugel aus diese wird Zentripetalkraft genannnt.
reactio die Kugel wirkt mit einer entgegengesetzen Kraft auf dich, und will dich nach aussen ziehen.
Diese Kraft kannsd du taufen wie du willsd, sie würde aber doch vom Betrag und von der Richtung her der Zentrifugalkraft entsprechen.
der Unteschied ist das diese Kraft aber nicht auf die Kugel wirkt sondern von der Kugel auf dich wirkt. auf die Kugel wirkt nur die Zentripetalkraft und sie beschleunigt nach innen.
angenommen du drehst koordinaten mit dir mit für dich ist die Kugel nun im Gleichgewicht auf die Kugel wirkt nun die Zentripetalkraft nach innen und die Zentrifugalkraft nach aussen, beide eleminieren sich und die beschleunigung der Kugel ist gleich null. Die Zentrifugalkraft ist also eine Kraft die auf die Kugel wirkt.
Nun ziehst du ja mit der Zentripetalkraft nach innen die aber auf die Kugel keine resultiernde Beschleunigung bewirkt weil wie gesagt auf die Kugel noch die Zentrifugalkraft wirkt.
reactio du wirsd mit dem Gegenteil von der Zentripetalkraft nach aussen gezogen, diese Kraft ist zwar vom Betrag her gleich der Zentrifugalkraft aber nicht dieselbe, sie hat eine eigenständige Identität. denn diese Kraft wirkt von der Kugel auf dich als reactio und sie muß nicht immer gleich groß der Zentrifugalkraft sein zum Beispiel kannsd du ja schwächer ziehen dann wandert halt die Kugel nach aussen. und die Kraft die auf dich wirkt es geringer. sie hat also nichts mit dem System der Kugel zu tun sondern wenn du dich im weiteren Falle betrachtest was mit dir passiert mußt du die Kraft auf dich einzeichnen nicht aber auf die Kugel.
Auf die Kugel wirkt eben die Zentrifugalkraft und die Zentripetalkraft.
Im Endeffekt besteht da drinnen natürlich auch eine gewisse Logik zu sagen die zentrifugalkraft zieht dich nach aussen, weil ja diese Kraft tatsächlich die Kugel da drinnen nach aussen ziehen will und du wirkst dagegen.
Im Inertialsystem würdest du sagen weil die Zentrifugalkraft da drinnen nicht wirkt. die Trägheit der Kugel will dich nach aussen ziehen den um sie auf der Kreisbahn zu halten mußt du sie nach innen beschleunigung aber das geht nicht ohne Kraft , weil sie träge ist und leider nach Newton wirkt ein reactio auf dich und will dich nach aussen ziehen.
Einmal argumentierst du also mit der Zentrifugalkraft Trägheitskraft einmal argumentiert man mit der Trägheit selbst also ohne Kraft.
Am Anfang ist das irgendwie halt schwer zu verstehen
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Amateurphysiker
Anmeldungsdatum: 13.11.2015 Beiträge: 307
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Amateurphysiker Verfasst am: 12. März 2016 17:59 Titel: |
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Oh jetzt hab ich einiges verstanden! Vielen Dank für die ausführliche Erklärung!!
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franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
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franz Verfasst am: 12. März 2016 18:25 Titel: |
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| VeryApe hat Folgendes geschrieben: | | Auf die Kugel wirkt eben die Zentrifugalkraft und die Zentripetalkraft. |
Es wirkt jeweils eine der angesprochenen Beschleunigungen respektive Kräfte - je nach verwendetem Bezugssystem (also lieber "oder" statt "und"). Im beschleunigten Fahrstuhl (Extemfall: Freier Fall) "sieht" die Welt anders aus als von draußen.
Zur Trägheitsbeschleunigung: Für manche Vorgänge ist die Beschreibung aus Sicht eines Nichtinertialsystems zweckmäßig. Ein recht allgemeines N. ist durch Bewegung seines Ursprungs R(t) und eine Rotation Omega(t) definiert (Beispiel: Labor auf der Erdoberfläche). Aus dessen Sicht findet man für einen Massepunkt (m, r, v, äußere Kraft K) den Ausdruck
Die mit Term 2 - 5 zusammenhängenden Trägheitskräfte unterscheiden sich grundlegenden von den Wechselwirkungskräften (elektrisch, gravitativ u.a.) und werden deshalb oft als "Scheinkräfte" bezeichnet, was aber erfahrungsgemäß den Schüler noch mehr verwirrt. Deshalb bevorzuge ich "Trägheitsbeschleunigung"; Geschmackssache.
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VeryApe

Anmeldungsdatum: 10.02.2008 Beiträge: 3320
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VeryApe Verfasst am: 12. März 2016 18:41 Titel: |
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Die Zentripetalkraft ist eine erforderliche Kraft.
Übt man eine Kraft auf eine Kugel aus um sie in der Kreisbahn zu halten so muß sie der erforderlichen Zentripetalkraft entsprechen.
sei die Kraft Fxy dann entspricht sie Fzp
Die Kraft Fxy wirkt im Inertialsystem wechsel ich nun in ein beschleunigtes Bezugssystem so bleibt die Kraft Fxy dieselbe und es auch die selbe Identität daher führe ich auch dort keinen neuen Namen ein.
In meiner erklärung habe ich diese Kraft Fxy Zentripetalkraft getauft und wechsle ich nun in das beschleunigte wirkt auch dort die Zentripetalkraft für was sollte ich hier eine neuen Namen einführen es ist diesselbe Kraft.
aber ich verstehe was du meinst. Die Defintion ist eine erforderliche resultierende Kraft
aber auch diese verändert sich nicht im beschleunigten Bezugssystem.
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