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teelicht Gast
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teelicht Verfasst am: 03. Jul 2016 12:40 Titel: DGL Lösungsansätze - harmonischer Oszillator |
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Meine Frage:
Hallo,
ich rechne gerade Übungsbeispiele für meinen Klausuren durch und muss dafür auch DGLs lösen können. Leider hatten wir DGLs noch nicht wirklich in der Vorlesung, weshalb ich mir jetzt was im Internet rausgesucht habe, damit ich die Übungen machen kann.
Es geht um die Ansätze für die partikuläre Lösung.
http://www-math.upb.de/~mathkit/Inhalte/DGLen/data/manifest10/Lsg_inhomDGL_2_Ord_konst_Koeff.html
Hier ist der Link, den ich angeschaut habe.
Meine Ideen:
Ich konnte meine Aufgabe lösen - es ging um einen harmonischen Oszillator mit externen Kraft - , aber eher mehr durch ausprobieren.
Die Kraft war:
und der passende Ansatz
Der andere, den es auf der Seite für sin/cos gibt, geht nicht.
Ich habe das Bespiel nun geschafft, aber ich wüsste gerne was "Lösung der charakteristische Gleichung" auf dieser Seite bedeutet. Man soll ja immer danach seinen Ansatz wählen.
Könnte mir das bitte jemand erklären?
Danke  |
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hansguckindieluft

Anmeldungsdatum: 23.12.2014 Beiträge: 1213
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hansguckindieluft Verfasst am: 03. Jul 2016 13:58 Titel: |
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Hallo,
Du hast doch sicher zunächst die homogene Form der DGL gelöst.
Beispiel Federpendel:
Ansatz z. B. :
zweimal nach t abgeleitet:
Den Ansatz in die DGL eingesetzt:
Die charakteristische Gleichung ist dann:
Man hätte auch einen Exponentialansatz wählen können:
In die DGL eingesetzt:
Dann wäre die charakteristische Gleichung:
Gruß |
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teelicht Gast
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teelicht Verfasst am: 03. Jul 2016 23:33 Titel: |
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OK, also das beta (von der Internet-Seite) ist in meinem Fall omega.
Und k/m ist ja omega². Aber in wie fern löst das die Gleichung wenn ich für lambda = omega einsetze. Das ergibt doch nicht 0.
Oder wie ist das gemeint? |
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hansguckindieluft

Anmeldungsdatum: 23.12.2014 Beiträge: 1213
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hansguckindieluft Verfasst am: 04. Jul 2016 18:25 Titel: |
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Hallo,
in dem Fall bekommt man für lambda:
zwei konjugiert komplexe Lösungen.
Und damit die Lösung der homogenen Form der DGL:
Mit Hilfe der Eulerschen Identität und der Additionstheoreme lässt sich diese Lösung wieder überführen in:
Gruß |
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schnudl Moderator

Anmeldungsdatum: 15.11.2005 Beiträge: 6979 Wohnort: Wien
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schnudl Verfasst am: 04. Jul 2016 21:21 Titel: |
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| teelicht hat Folgendes geschrieben: | OK, also das beta (von der Internet-Seite) ist in meinem Fall omega.
Und k/m ist ja omega². Aber in wie fern löst das die Gleichung wenn ich für lambda = omega einsetze. Das ergibt doch nicht 0.
Oder wie ist das gemeint? |
Ich weiß nun nicht wie du das meinst, aber du benötigst natürlich noch die partikuläre Lösung. Unterscheide zwischen (Erregerfrequenz) und (Eigenfrequenz) !Meistens führt die Methode der Variation der Konstanten zum Ziel. Ist vielleicht etwas dumpf, funktioniert aber. _________________ Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen (Goethe) |
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teelicht Gast
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teelicht Verfasst am: 05. Jul 2016 16:13 Titel: |
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OK, danke. Ich muss mir das nochmal anschaun. So ganz hab ichs noch nicht.
Ja also die homogene Lösung bekomme ich hin.
Es geht um die Wahl des Ansatz bei der partikulären Lösung.
Konkret darum, warum ich bei meinem Problem diesen Ansatz
und nicht
wählen muss.
Da war halt der Hinweis, dass der erste Ansatz gewählt werden soll, wenn w eine Lösung der charakteristischen Gleichung ist. |
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schnudl Moderator

Anmeldungsdatum: 15.11.2005 Beiträge: 6979 Wohnort: Wien
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schnudl Verfasst am: 05. Jul 2016 17:16 Titel: |
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Nur wenn die Erregerfrequenz zufällig gleich dem (also gleich der Eigenfrequenz) ist, musst du den ersten Ansatz wählen, ansonsten den zweiten.
Das ist ja die Lösung der homogenen Differenzialgleichung.
Würdest du für diesen Fall den zweiten Ansatz wählen , wäre die Gleichung für das A unbestimmt, da durch Null dividiert würde. Daher die Ergänzung. _________________ Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen (Goethe) |
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teelicht Gast
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teelicht Verfasst am: 05. Jul 2016 18:59 Titel: |
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OK, danke. Ja jetzt hab ichs verstanden.  |
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