RegistrierenRegistrieren   LoginLogin   FAQFAQ    SuchenSuchen   
Harmonischer Oszillator
 
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Mechanik
Autor Nachricht
seppdepp3
Gast





Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 09. Jan 2017 00:07    Titel: Harmonischer Oszillator Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo, ich habe ein Problem mit einer Aufgabe und komme nicht auf die richtige Lösung. Es handelt sich bei der Aufgabe um eine Aufgabe aus dem Halliday.

Ein harmonischer Oszillator bestehe aus einem Gewicht der Masse 2,00 kg an einer Feder mit der Federkonstanten 100 N/m. Bei t = 1,00s seien die Auslenkung und die Geschwindigkeit des Gewichtes durch x = 0,129 m und v = 3,145 m/s gegeben
a) Welche Amplitude hat die Schwingung?
c) Welche Auslenkung und Geschwindigkeit hatte das Gewicht zum Zeitpunkt t = 0s?

Meine Ideen:
Ich habe zuerst die Aufgabe a mit Energieerhaltung gelöst.


Indem ich die Gleichung mit den Werten bei einer Sekunde ausrechnete und anschließend die kinetische Energie 0 setzte und nach x auflöste.
Das Ergebnis stimmt auch mit den im Buch vorgegebenen Lösungen überein.
Dadurch erhielt ich die eine Amplitude von 0,500m.
Mein Problem taucht dann bei dem 2.teil der Aufgabe auf.
Mein Ansatz war die erhaltene Amplitude in einzusetzen. Und dann mit arccos zu berechnen. Um mit dem erhaltenen die Auslenkung und Geschwindigkeit bei 0s zu bestimmen.
hätte ich durch bestimmt
Leider erhalte ich dabei nicht die selbe Lösung wie im Buch vorgegeben wird(x = ?0,251 m; v = 3,06 m). Jetzt wollte ich kurz fragen, wie ich dieses Problem angehen sollte.

Viele Grüße

seppdepp3
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 09. Jan 2017 17:28    Titel: Re: Harmonischer Oszillator Antworten mit Zitat

Moin!

Ich würde versuchsweise ähnlich beginnen

Damit hätte man zwei Gleichungen mit zwei Unbekannten


... und könnte weiter überlegen ... grübelnd


Zuletzt bearbeitet von franz am 09. Jan 2017 18:04, insgesamt einmal bearbeitet
seppdepp3
Gast





Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 09. Jan 2017 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Franz,
ja so bin ich auch vorgegangen.
Hatte dann umgeformt:

und eingesetzt:

und dann für t = 0 berechnet:


und somit bekomme ich dann eine Auslenkung von

Aber ich muss irgenwas übersehen, da das Ergebnis einfach nicht zu dem im Buch passt...(Es verhält sich genauso mit btw
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 09. Jan 2017 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Deine Vorgehensweise dürfte OK sein:
, bei mir
seppdepp3
Gast





Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 10. Jan 2017 01:26    Titel: Antworten mit Zitat

ich weiß jetzt nicht genau was ich machen soll. Soll ich die Lösung als falsch interpretieren und einfach weiterleben oder gibt es noch andere Ansätze welche ich verfolgen könnte?
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 10. Jan 2017 01:33    Titel: Antworten mit Zitat

Schreib Deine Lösung für A nochmal kurz an - zum Vergleich. Das andere ergibt sich ja daraus.
seppdepp3
Gast





Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 10. Jan 2017 01:37    Titel: Antworten mit Zitat

Mein A ist 0,5m
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 10. Jan 2017 01:41    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht der Wert, sondern Dein Lösungsweg.
seppdepp3
Gast





Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 10. Jan 2017 02:06    Titel: Antworten mit Zitat







Bei maximaler Amplitude ist v = 0, somit





...okay hab mich in der Angabe verschreiben... v=3,415m/s und nicht 3,145m/s, tut mir leid... Es löst aber mein Problem nicht.

Nur um misstrauen in meine Angabe zu vermeiden:
application.wiley-vch.de/halliday/physiktrainer/pdf/aufgaben_kapitel16.pdf
hier liegen die Aufgaben. Es handelt sich um aufgabe 20(btw. der link ist legal und vom verlag)
seppdepp3
Gast





Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 10. Jan 2017 02:08    Titel: Antworten mit Zitat

kurz zur aufklärung ich meine natürlich
[latex]E_{ges} = E_{pot}
seppdepp3



Anmeldungsdatum: 10.01.2017
Beiträge: 4

Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 10. Jan 2017 02:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hab mir jetzt einen Account erstellt um die Antworten zukünftig editieren zu können Hammer
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 10. Jan 2017 02:23    Titel: Antworten mit Zitat

Mit 0,5 m komme ich auf 67,9775 ° und x(0) = 0,1875 m (Grad-Einstellung).
Das ist kein persönliches "Mißtrauen", nur sachlich notwendige Kontrolle. smile
Nebenbei: Bitte keine Zwischenwerte ausrechnen, das verfälscht das Endergebnis.


Zuletzt bearbeitet von franz am 10. Jan 2017 20:06, insgesamt einmal bearbeitet
seppdepp3



Anmeldungsdatum: 10.01.2017
Beiträge: 4

Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 10. Jan 2017 02:37    Titel: Antworten mit Zitat

ja, war nicht als Angriff gedacht sondern nur um meine eigenen Fehler einzugrenzen.
In grad erhalte ich das selbe ergebnis wie du.
Ich rechne eigentlich nicht mit zwischenwerten, ich wollte sie nur zum Verständnis angeben smile
Ist aber leider immer noch nicht die vorgegebene Lösung
Btw. warum funktioniert die Rechnung nicht rein im Bogenmaß?
Myon



Anmeldungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 6202

Beitrag Myon Verfasst am: 10. Jan 2017 13:02    Titel: Antworten mit Zitat

Das Problem ist, dass die arccos-Funktion nicht eindeutig ist. Wenn Du den Winkel zur Zeit t=1s über



berechnest und dann x zur Zeit t=0 über



bestimmst, erhältst Du den Wert aus Deinem ersten Beitrag (es gilt ja cos(phi)=cos(-phi)). Dieser Wert ist auch deshalb richtig, da beim oben berechneten phi der Cosinus bei cos(phi) abnehmend ist, v also negativ wäre. Hättest Du statt mit dem Cosinus zufälligerweise mit dem Sinus gerechnet, wäre das Ganze gar nicht aufgefallen.
seppdepp3



Anmeldungsdatum: 10.01.2017
Beiträge: 4

Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 10. Jan 2017 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Myon,
Danke für die Aufklärung.
Würdest du dann auch eher davon ausgehen dass die Lösung im Buch falsch ist, oder siehst du einen anderen Weg das Problem zu lösen?
Myon



Anmeldungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 6202

Beitrag Myon Verfasst am: 10. Jan 2017 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. So wie in meinem Beitrag angegeben erhält man x(0)=-0.251m und v(0)=3.06m/s. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das die Lösung aus dem Buch.

Wenn die in der Aufgabe angegebene Geschwindigkeit v aber als Geschwindigkeitsbetrag aufgefasst würde, wäre die Lösung nicht eindeutig, da dann sowohl x(0)=A*cos(phi-omega) als auch x(0)=A*cos(-phi-omega) Lösungen wären.
seppdepp3



Anmeldungsdatum: 10.01.2017
Beiträge: 4

Beitrag seppdepp3 Verfasst am: 10. Jan 2017 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, jetzt steig ich fast ganz durch Big Laugh vielen Dank dafür.
Allerdings verstehe ich nicht, auf welcher Grundlage du die Entscheidung triffst, dass du

und nicht

bestimmst.
und nochmal bei t=0s subtrahierst, denn ich dachte es gilt:

wodurch w für t = 0s aus der Gleichung fallen sollte??
Myon



Anmeldungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 6202

Beitrag Myon Verfasst am: 10. Jan 2017 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, da war meine Notation bzw. Definition von Phi nicht so schlau und nicht kompatibel zu den Beiträgen weiter oben. Ich hatte gesetzt



sodass dann

oder

wäre. Aber so wie Du es geschrieben hast ist es natürlich völlig korrekt.
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Mechanik