| Autor |
Nachricht |
Woaze
Anmeldungsdatum: 09.02.2017 Beiträge: 2
|
Woaze Verfasst am: 09. Feb 2017 20:50 Titel: Relativistische Energiebeziehung |
|
|
Meine Frage:
was ist hier falsch gedacht???
Meine Ideen:
Ringsum unschlüssig:
Eine Rakete bewegt sich mit v=0,9?c?. In der Rakete wird ein Proton auf u^?=0,1?c? beschleunigt. Ein Beobachter auf einer Raumstation beobachtet die Situation.
a) Berechnen Sie die Energie, die für die Experimentatoren in der Rakete notwendig ist, um das Proton zu beschleunigen.
Stimmt das soweit? (Habe Ruhemasse des Protons eingesetzt)
b) Wie schnell ist das Proton von der Raumstation aus gesehen, wenn es beschleunigt wurde.
Ist das die Geschwindigkeit mit der ein Beobachter das Proton auf der Raumstation sieht?
c) Erklären Sie warum auch aus Sicht eines Beobachters auf der Raumstation, die Energieerhaltung nicht verletzt ist und bestätigen Sie Ihre Überlegungen durch eine Rechnung.
... und da ist dann irgentetwas falsch nur was es kommt nicht die gleiche energie von oben raus, warum??? Wo liegt mein Denkfehler
Zuletzt bearbeitet von Woaze am 10. Feb 2017 06:25, insgesamt einmal bearbeitet |
|
 |
franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
|
franz Verfasst am: 09. Feb 2017 23:18 Titel: Re: Relativistische Energiebeziehung |
|
|
Wilkommen im Forum Woaze!
Kannst Du bitte noch die Fragezeichen im Text korrigieren (edit / Vorschau)?
Den ersten Energiewert kann ich leider nicht nachvollziehen (Protonenmasse?).
Das Proton fliegt in Raketenrichtung(?).
Warum eigentlich müssen die Energiedifferenzen gleich sein?  |
|
 |
Woaze
Anmeldungsdatum: 09.02.2017 Beiträge: 2
|
Woaze Verfasst am: 10. Feb 2017 06:29 Titel: |
|
|
Hallo Franz,
vielen Dank für diene Antwort, hatte gestern nicht mehr die "Energie" um richtig zu rechnen scheinbar. Habe das Ergebnis ausgebessert.
Warum sollten beide Beobachter unterschiedliche Energiemengen messen, würde das nicht dem Relativitätsprinzip bezüglich der Energieerhaltung wiedersprechen????
Es kann doch nicht einer in einem IS eine andere Energie benötigen um teilchen zu beschleunigen als einer im anderen???
Also für mich sollte da schon der selbe Wert stehen.
Danke für weitere Vorschläge, ich glaube ich habe die RT nicht verstanden. |
|
 |
TomS Moderator

Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 21469
|
TomS Verfasst am: 10. Feb 2017 07:08 Titel: |
|
|
| Woaze hat Folgendes geschrieben: | Warum sollten beide Beobachter unterschiedliche Energiemengen messen, würde das nicht dem Relativitätsprinzip bezüglich der Energieerhaltung wiedersprechen????
Es kann doch nicht einer in einem IS eine andere Energie benötigen um teilchen zu beschleunigen als einer im anderen??? |
Das ist doch bereits in der Newtonschen Mechanik der Fall.
In einem ruhenden Laborsystem habe ein mit der Geschwindigkeit v bewegtes Teilchen die Energie
Genau diese Energie
muss man ihm zuführen, um es aus der Ruhe v=0 auf diese Geschwindigkeit zu beschleunigen.
In einem relativ dazu mit Geschwindigkeit u bewegten Bezugsystem hat das selbe Teilchen die Energie
Um es aus der Ruhe (im Laborsystem) auf diese Geschwindigkeit zu beschleunigen, benötigt man die Energie
 |
|
 |
franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
|
franz Verfasst am: 13. Feb 2017 03:20 Titel: |
|
|
Ich kann leider nur die Frage des TE wiederholen: Bei gleicher Energiedifferenz bezüglich des Teilchens (Zustand 1, Zustand 2) in beiden Bezugssystemen müßte sich das ja rechnerisch zeigen. Mit dem äußeren Beobachter S, der v1 = V und v2 registriert und der (relativ mit V bewegten) Rakete S' mit v1' = 0 und v2' sowie
komme ich jedoch auf unterschiedliche Werte E2 - E1 / E2' - E1'. |
|
 |
Myon
Anmeldungsdatum: 04.12.2013 Beiträge: 6202
|
Myon Verfasst am: 13. Feb 2017 10:04 Titel: |
|
|
|
Diese Diskrepanz zwischen zwei Inertialsystemen hat mich auch baff gemacht. Wie von TomS schon beschrieben, tritt die Differenz aber auch im klassischen Fall auf. Anschaulich ist es auch klar, denn je nach Richtung der Geschwindigkeitsänderung kann die kinetische Energie im einen System zu-, im anderen abnehmen. Der scheinbare Widerspruch kommt daher, dass man kein abgeschlossenes System betrachtet. Der Impuls ist ja auch nicht erhalten. Nimmt man ein zweites Teilchen, das sich z.B. über eine Feder vom ersten Teilchen wegbeschleunigt, und betrachtet die Energie beider Teilchen, ist die Energiedifferenz vorher-nachher in beiden Systemen gleich. |
|
 |
franz
Anmeldungsdatum: 04.04.2009 Beiträge: 11583
|
franz Verfasst am: 13. Feb 2017 23:32 Titel: |
|
|
Moin!
Statt des Energie-Impuls-Gedöns hätte ich besser auf das (v - u)² von Tom geguckt;
Lernen durch Schmerz halt. Bedanke mich!  |
|
 |
|