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Körper mit mehreren Drehachsen
 
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w.bars



Anmeldungsdatum: 24.07.2006
Beiträge: 202

Beitrag w.bars Verfasst am: 16. Dez 2006 11:37    Titel: Körper mit mehreren Drehachsen Antworten mit Zitat

Hallo,


ich habe das folgende Problem: gegeben sei z. B. ein Doppelpendel. Ich möchte ihn numerisch simulieren: dabei gehe ich bei einem normalen (mathematischen) Pendel (mit nur einer "Achse") so vor: in einem gegebenen Moment zerlege ich die nach unten wirkende Kraft in eine Komponente senkrecht zur Verbindungslinie Masse-Achse und eine entlang derselben. Aus dem ersteren wird ein Drehmoment, das zweite wird nicht beachtet (-> Zwangskraft). Ich habe aber bei einem Doppelpendel zum einen zwei Achsen zu tun und zum anderen bewegt sich eine Achse. Wie mach ich das denn? Muss ich da so tun, als ob ich zwei Pendel hätte, einen translatorisch bewegt und den anderen stabil, d.h. aber dass der untere nicht auf den oberen einwirkt, sondern nur der obere auf den unteren. Er verschiebt ja die Achse des unteren... Aber ist das auch wirklich so?


Schon mal vielen Dank

Gruß,

Wasilij



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isi1



Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 2903
Wohnort: München

Beitrag isi1 Verfasst am: 16. Dez 2006 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Vielleicht hilft das:
http://scienceworld.wolfram.com/physics/DoublePendulum.html

hier noch eins:
http://www.heuler.net/stud/pendel/pendel.pdf

_________________
Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ


Zuletzt bearbeitet von isi1 am 17. Dez 2006 18:09, insgesamt einmal bearbeitet
w.bars



Anmeldungsdatum: 24.07.2006
Beiträge: 202

Beitrag w.bars Verfasst am: 17. Dez 2006 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

hi,

naja, das ist "nur" die analytische Betrachtung mit dem Lagrangeformalismus. Bei mir geht's um numerische Simulation.


Wenn ich mir die Animation so angucke, glaube ich sehr wohl, dass die untere masse die obere in ihrer Bewegung beeinflusst... Hilfe


Gruß,

Wasilij
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6979
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 17. Dez 2006 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

w.bars hat Folgendes geschrieben:
hi,
naja, das ist "nur" die analytische Betrachtung mit dem Lagrangeformalismus. Bei mir geht's um numerische Simulation.

Eine numerische Simulation muss ja eben die zwei gekoppelten Bewegungsgleichungen lösen. Ob man diese nun durch den Lagrangeformalismus bekommt oder durch eine "klassische" Überlegung, ist im Prinzip gegenstandslos. An der Aufstellung der Bewegungsgleichung wird man nicht vorbei kommen...

Für die Lösung von gekoppelten DGs nehme ich am liebsten ein Runge Kutta Verfahren.

_________________
Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen (Goethe)
w.bars



Anmeldungsdatum: 24.07.2006
Beiträge: 202

Beitrag w.bars Verfasst am: 17. Dez 2006 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

ok... schaun wir mal... Thumbs up!

Und...Danke! Prost


Gruß,

Wasilij
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