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Elektrische Felder - Plattenkondensator
 
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Mafalda



Anmeldungsdatum: 07.04.2007
Beiträge: 2

Beitrag Mafalda Verfasst am: 07. Apr 2007 19:00    Titel: Elektrische Felder - Plattenkondensator Antworten mit Zitat

Die Platten eines Plattenkondensators sind vertikal angeordnet und haben einen Abstand von d=6cm. Am Kondensator liegt eine Spannung von U=1200V an. Der Punkt P1 sei s=1,0cm von der positiven Platte entfernt. Ein Probekörper der Masse m=1,0°10^-5 kg und der Ladung q=+8,0 nC soll im Punkt P1 aus der Ruhe losgelassen werden. Wegen der geringen Ausdehnung soll der Probekörper als punktförmig angesehen werden. Die gesamte Anordnung befindet sich im Vakuum.
Aufgabe: Zeigen Sie, dass der Probekörper im Punkt P2(Auf der negativ geladenen Kondensatorplatte) mit der Geschwindigkeit von 1,26 m/s auftrifft, wenn seine Gewichtskraft zunächst vernachlässigt wird.

Soweit so gut. Ich habe Ekin=Eel gesetzt und komme auf 1,38 m/s. Ich kann mir im Moment auch nicht vorstellen, wo mein Fehler liegt, da wir es m.E. wirklich nie anders gerechnet haben. Und die Abweichung ist ja schon etwas größer.
Danke im Vorraus für Tips!
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6979
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 07. Apr 2007 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Wie hast Du denn E(el) bestimmt ?

Kann es sein, dass Du davon ausgehst dass die Probeladung die ganzen 1200V statt 1200V*(5/6) = 1000V durchfliegt :


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-Christian-



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 199

Beitrag -Christian- Verfasst am: 08. Apr 2007 10:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo mafalda!

Die Aufgabe habe ich zufälligerweise gestern auch gerechnet. Leistungskurs Physik 2007 (Modell 13k) für Sachsen-Anhalt, ne? smile

Ich bin da über einen Kraftansatz herangegangen und habe dann mit den Bewegungsgesetzen aus der Mechanik weitergerechnet.

Man hat alles gegeben, um die Kraft auszurechnen, die auf den Körper im elektrischen Feld wirkt. Da findest du im Tafelwerk eine Formel. Aus der Kraft kannst du dann mit dem Newton'schen Grundgesetz die Beschleunigung ausrechnen, die auf den Körper wirkt. Da es ein homogenes Feld ist, ist die ja konstant.

Und dann kannst du wie gesagt prima mit den Bewegungsgesetzen der Mechanik weiterrechnen.

@schnudl:
Wieso "durchfliegt" er nur 1000V? Kann man das wirklich einfach so sagen? Das Feld wirkt doch in jedem Punkt in gleicher Weise auf den Körper, oder?

Gruß
Christian
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6979
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 08. Apr 2007 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
@schnudl:
Wieso "durchfliegt" er nur 1000V? Kann man das wirklich einfach so sagen? Das Feld wirkt doch in jedem Punkt in gleicher Weise auf den Körper, oder?

Es ist doch



Und deswegen


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-Christian-



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 199

Beitrag -Christian- Verfasst am: 08. Apr 2007 14:05    Titel: Antworten mit Zitat

Achso ... du tust also so, als würden die Kondensatorplatten auf den Abstand zusammengeschoben und berechnest die Spannung, die an diesen veränderten Kondensator dann angelegt werden müsste, damit dieser trotzdem die selbe elektrische Feldstärke wie am Anfang hat.

Das ist natürlich auch eine gute Möglichkeit. Danke! smile

Gruß
Christian
schnudl
Moderator


Anmeldungsdatum: 15.11.2005
Beiträge: 6979
Wohnort: Wien

Beitrag schnudl Verfasst am: 08. Apr 2007 14:41    Titel: Antworten mit Zitat

-Christian- hat Folgendes geschrieben:
Achso ... du tust also so, als würden die Kondensatorplatten auf den Abstand zusammengeschoben und berechnest die Spannung, die an diesen veränderten Kondensator dann angelegt werden müsste, damit dieser trotzdem die selbe elektrische Feldstärke wie am Anfang hat.

Das ist natürlich auch eine gute Möglichkeit. Danke! smile

Gruß
Christian

Etwas kompliziert formuliert könnte man es so sehen - ja.

Ich würde sagen Die Arbeit ist



Nun ist aber



und




Zusammengefasst



mit


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-Christian-



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 199

Beitrag -Christian- Verfasst am: 08. Apr 2007 14:52    Titel: Antworten mit Zitat

Mir war aber mathematisch schon klar, wie du darauf gekommen bist. Habe mich bloß gefragt warum man das so rechnen kann; also was die letztendliche Formel unten dann eigentlich bedeutet.

Deswegen habe ich es "komplizierter" in Worte gepackt. Aber ich habe es wie gesagt verstanden, danke! smile

Gruß
Christian
Mafalda



Anmeldungsdatum: 07.04.2007
Beiträge: 2

Beitrag Mafalda Verfasst am: 08. Apr 2007 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Gut, danke.
Find das ziemlich einleuchtend, was ihr da schreibt. Hätt ich auch selbst drauf kommen können grübelnd
Ja, is Abi kompakt 2007.
merci beaucoup

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"Die Ehe ist der Versuch, mit Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte."
Woody Allen
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