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Freier Fall auf anderen Planeten
 
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flashkid



Anmeldungsdatum: 19.05.2010
Beiträge: 14

Beitrag flashkid Verfasst am: 19. Mai 2010 19:28    Titel: Freier Fall auf anderen Planeten Antworten mit Zitat

Hallo smile
Ich beschäftige mich derzeit mit der Mechanik auf den verschiedenen Planeten unseres Sonnensystems, zunächst speziell mit dem freien Fall mit Reibung.

Ich wollte also die ganze Sache so genau wie möglich angehen (eben mit Reibung), aber Dinge wie zu hohe Temperaturen (Gegenstände schmelzen o.ä.) oder Druck vernachlässigen.

Nun habe ich mir also mal die Formeln für den freien Fall angesehen:

mit

ergibt sich:


Ich hoffe, dass ist soweit schon mal korrekt?

Jetzt stellen sich mir noch folgende Fragen:
1. Woher kenne ich die Dichte der Atmosphären der anderen Planeten? Im Internet habe ich bis jetzt noch nichts darüber finden können, lediglich die Dichte der Planetenkerne sind angegeben..
2. Die Dichte auf der Erde ändert sich mit zunehmender Höhe. Ich denke, dass ist auf den anderen Planeten genauso? Kann man also die barometrische Höhenformel anwenden?
3. Liege ich richtig in der Annahme, dass der Cw-Wert auf Messungen beruht, man diesen also angeben muss? Ist dieser dann erd-spezifisch oder kann man diesen auf allen Planeten verwenden?

Ich hoffe ihr könnt mir bei meinen Fragen weiterhelfen und/oder mir gute Bücher nennen, in denen so etwas zu finden ist.

Viele Grüße, flashkid
K89
Gast





Beitrag K89 Verfasst am: 19. Mai 2010 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hoffe, dass ist soweit schon mal korrekt?

nee das is nix
flashkid



Anmeldungsdatum: 19.05.2010
Beiträge: 14

Beitrag flashkid Verfasst am: 19. Mai 2010 19:40    Titel: Antworten mit Zitat

Könntest du mir auch verraten, an welchem Punkt es nicht stimmt?
K89
Gast





Beitrag K89 Verfasst am: 19. Mai 2010 19:51    Titel: Antworten mit Zitat

Bei dieser Bewegung ist die Beschleunigung nicht konstant
Das wird hyperbolisch.
flashkid



Anmeldungsdatum: 19.05.2010
Beiträge: 14

Beitrag flashkid Verfasst am: 19. Mai 2010 19:55    Titel: Antworten mit Zitat

Mist, das habe ich wohl nicht beachtet.

Ziel ist es, eine Anwendung dafür zu programmieren, in der man einen Planeten auswählen kann und einen Körper auf ihn fallen lassen kann.
Kann man das Problem dann mittels Kleinschrittverfahren lösen oder wie würdest du an das Problem herangehen?
K89
Gast





Beitrag K89 Verfasst am: 19. Mai 2010 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt eine Gleichung.
Numerische Verfahren sind also nicht notwendig

Wenn du aber die abnehmende Dichte und einen geschwindigkeitsabhängigen Cw-Wert berücksichtigen willst dann muß ein numerisches Verfahren her.
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 19. Mai 2010 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

flashkid hat Folgendes geschrieben:
Ziel ist es, eine Anwendung dafür zu programmieren, in der man einen Planeten auswählen kann und einen Körper auf ihn fallen lassen kann.

Halte ich für illusorisch. Abgesehen von Daten, die es vermutlich so differenziert überhaupt nicht gibt, wird man es nicht mit einem schlichten freien Fall zu tun haben.

mfG
flashkid



Anmeldungsdatum: 19.05.2010
Beiträge: 14

Beitrag flashkid Verfasst am: 19. Mai 2010 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

@K89:
Wie meinst du das? Ich dachte du erklärst die Gleichung für falsch? Sorry, ich steh gerade auf dem Schlauch.

@franz:
Klar, es wird kein realistischer freier Fall werden, aber ich möchte mich vom einfach 0.5gt² zu immer mehr "Realität" hinarbeiten Augenzwinkern
Das Programm dient im Endeffekt dazu, die Planeten zu vergleichen, wie schnell man aus X Metern auf der Oberfläche aufkommt, wie schnell man werden kann usw.
kajan
Gast





Beitrag kajan Verfasst am: 18. Apr 2018 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

@flashkid
Konntest du ein solches Programm entwickeln? Es wäre absolut perfekt für den Einstieg in meiner Prüfung in einer neunten Klasse!
Mathefix



Anmeldungsdatum: 05.08.2015
Beiträge: 6119
Wohnort: jwd

Beitrag Mathefix Verfasst am: 20. Apr 2018 10:16    Titel: Antworten mit Zitat

Dein Vorhaben ist - unabhängig davon, ob die Parameter bekannt sind - sehr komplex, wie nachfolgende Riccati-Differentialgleichung zeigt, für die es keine allgemeine Lösung gibt.



Mit



und

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