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Ausrollen auf waagrechter Ebene
 
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spectator



Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 8

Beitrag spectator Verfasst am: 30. März 2012 17:03    Titel: Ausrollen auf waagrechter Ebene Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Mir geht es um Translationsbeschleunigung eines rollenden Körpers auf einer Horizontalen mit Berücksichtigung von Reibung.

Da finde ich Widersprüche.


Meine Ideen:
Wegen der Rollreibung muss für die Translationsbewegung gelten:

Für die Rollbewegung aber:


wegen der Rollbedingung auch:



Dann ist die Rollreibung merkwürdigerweise vom Trägheitmoment abhängig. Es sind alle Gleichungen aber nur widerspruchsfrei wenn ist.

Das sollte aber nicht sein.

Kann jemand meinen Widerspruch auflösen ?

Danke.


Zuletzt bearbeitet von spectator am 30. März 2012 18:21, insgesamt 3-mal bearbeitet
dermeister



Anmeldungsdatum: 02.05.2011
Beiträge: 262

Beitrag dermeister Verfasst am: 30. März 2012 17:18    Titel: Antworten mit Zitat

Formeln aus dem Formeleditor zwischen [latex] [/latex] einfügen.
spectator



Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 8

Beitrag spectator Verfasst am: 30. März 2012 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

test:
[latex] \Theta [\latex]

scheint irgendwie nicht zu klappen.
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 30. März 2012 17:56    Titel: Antworten mit Zitat

Das Abschlußzeichen beachten!
\Theta ->


Zuletzt bearbeitet von franz am 30. März 2012 17:59, insgesamt einmal bearbeitet
spectator



Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 8

Beitrag spectator Verfasst am: 30. März 2012 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

genauso wie es oben unter "test:" erscheint habe ich es eingegeben. Was hast Du anders gemacht?
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 30. März 2012 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

/latex
spectator



Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 8

Beitrag spectator Verfasst am: 30. März 2012 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

klappt jetzt, danke.

Werde das oben ändern.
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 30. März 2012 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Übrigens steht im Editor oben ein "Knubbel" f(x), der diese Formeleingrenzung generiert.
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 31. März 2012 15:59    Titel: Re: Ausrollen auf waagrechter Ebenezw Antworten mit Zitat

spectator hat Folgendes geschrieben:
...

Meine Ideen:
Wegen der Rollreibung muss für die Translationsbewegung gelten:

Für die Rollbewegung aber:

Für die Rollbewegung ist die Haftreibung bzw. die Haftkraft verantwortlich.
Die Rollreibung bewirkt ein der Drehbewegung entgegen gerichtetes Drehmoment.

spectator hat Folgendes geschrieben:
wegen der Rollbedingung auch:


Dann ist die Rollreibung merkwürdigerweise vom Trägheitmoment abhängig. Es sind alle Gleichungen aber nur widerspruchsfrei wenn ist.

Wo siehst Du eine Abhängigkeit der Rollreibung vom Trägheitsmoment ? grübelnd
Und Widersprüche sehe ich auch keine (bei richtiger Betrachtung der wirkenden Kräfte und Drehmomente Lehrer ).

Servus

_________________
Das Drehmoment ist der Moment, wo es zu drehen anfängt. :punk:
spectator



Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 8

Beitrag spectator Verfasst am: 31. März 2012 19:12    Titel: Re: Ausrollen auf waagrechter Ebenezw Antworten mit Zitat

erkü hat Folgendes geschrieben:

Für die Rollbewegung ist die Haftreibung bzw. die Haftkraft verantwortlich.
Die Rollreibung bewirkt ein der Drehbewegung entgegen gerichtetes Drehmoment.
Servus


Vielleicht stück für stück. Erster Teil:
Wenn ich einen rollenden Körper mit gleicher Geschwindigkeit ziehe, muss ich eine Kraft aufbringen, die so groß ist und entgegengerichtet derRollkraft. Höre ich auf zu ziehen, wird mein Körper mit dieser Kraft abgebremst. Daher meine erste Gleichung.

Sind wir soweit noch d´accord?
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 31. März 2012 23:10    Titel: Re: Ausrollen auf waagrechter Ebenezw Antworten mit Zitat

spectator hat Folgendes geschrieben:

Vielleicht stück für stück. Erster Teil:
Wenn ich einen rollenden Körper mit gleicher Geschwindigkeit ziehe, muss ich eine Kraft aufbringen, die so groß ist und entgegengerichtet derRollkraft. Höre ich auf zu ziehen, wird mein Körper mit dieser Kraft abgebremst. Daher meine erste Gleichung.

Sind wir soweit noch d´accord?

Thumbs up! =D'accord !

Mein Tip:
Schneide das System Rad-Unterlage frei und zeichne die wirkenden Kräfte ein !

Servus

_________________
Das Drehmoment ist der Moment, wo es zu drehen anfängt. :punk:
spectator



Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 8

Beitrag spectator Verfasst am: 01. Apr 2012 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Damit es nicht zu langatmig wird meine nächsten Teile auf einmal:

-Mein Rad rollt von links nach rechts, die Rollreibungskraft zeigt somit von rechts nach links, was in meiner ersten Gleichung zu dem Minus führt und somit richtiger weise zu einer Bremsbeschleunigung von
I ) .

-Wenn die positive Zählrichtung nach rechts ist, muss die positive Drehrichtung im Uhrzeigersinn sein. Dass ergibt sich aus der Rollbedingung.

- Das Freischneiden zeigt, dass die einzige Kraft, die am Rad angreift die Rollreibungskraft am Bodenberührpunkt nach links ist. Daraus ergibt sich schon das erste Problem: Die Rollreibungskraft erzeugt ein rechtsdrehendes Moment und wirkt daher beschleunigend!

- Ich lasse das Vorzeichenproblem jetzt mal außer acht. Die Bewegungsgleichung für die Drehung lautet dann:

oder
II)

- Die Rollbedingung lautet:

beide Seiten abgleitet:

Diese Gleichung in II eingesetzt liefert:

Jetzt noch I eingesetzt:

entsprechend gekürzt und umgestellt ergibt:
.

Wo liegt der Fehler?
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 01. Apr 2012 11:41    Titel: Antworten mit Zitat

spectator hat Folgendes geschrieben:
...
- Das Freischneiden zeigt, dass die einzige Kraft, die am Rad angreift die Rollreibungskraft am Bodenberührpunkt nach links ist. Daraus ergibt sich schon das erste Problem: Die Rollreibungskraft erzeugt ein rechtsdrehendes Moment und wirkt daher beschleunigend!

Und das genau ist der Trugschluß ! unglücklich
Stell mal die Skizze mit dem Freischnitt hier rein.

Servus

_________________
Das Drehmoment ist der Moment, wo es zu drehen anfängt. :punk:
spectator



Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 8

Beitrag spectator Verfasst am: 01. Apr 2012 12:09    Titel: Antworten mit Zitat

wenns weiter hilft:


scan0001.jpg
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gast15
Gast





Beitrag gast15 Verfasst am: 01. Apr 2012 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich glaube erkü will seit 50 Stunden sagen,daß dein Ansatz komplett falsch ist

Das hat mit µ nichts zu tun (µ muß nur groß genug sein damit nichts durchdreht)

Einfach mal Rollwiderstand bei wiki
Dort findest du des Rätsels Lösung
spectator



Anmeldungsdatum: 30.03.2012
Beiträge: 8

Beitrag spectator Verfasst am: 02. Apr 2012 07:55    Titel: Antworten mit Zitat

gast15 hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube erkü will seit 50 Stunden sagen,daß dein Ansatz komplett falsch ist

Das hat mit µ nichts zu tun (µ muß nur groß genug sein damit nichts durchdreht)

Einfach mal Rollwiderstand bei wiki
Dort findest du des Rätsels Lösung


Danke für den Hinweis. Hätte man mir auch schon ganz am Anfang geben können (Vielleicht hätte ich auch selber drauf kommen können).
Hatte eher den Eindruck, man möchte sein Herrschaftswissen für sich behalten. Ich jeden falls habe keine Lust auf dieses Katz-und-Maus-Spiel. Als Gast fühle ich mich sehr unwillkommen. Wahrscheinlich will man unter sich bleiben.
Also Adieu
erkü



Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 1414

Beitrag erkü Verfasst am: 02. Apr 2012 13:56    Titel: Antworten mit Zitat

Falls es noch jemanden interessiert; Klarstellung:



und



S. Skizze



Rollreibung.gif
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