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Berechnung von Drehstromnetzwerk
 
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P@u1



Anmeldungsdatum: 15.06.2012
Beiträge: 2

Beitrag P@u1 Verfasst am: 21. Jun 2012 17:02    Titel: Berechnung von Drehstromnetzwerk Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

in der Vorlesung behandeln wir im Moment Drehstromnetzwerke. Etwas Schwierigkeiten bereiten mir noch komplexe Netzwerke mit unsymmetrischer Belastung. Wir haben dazu im Skript ein paar einfache Fälle, auf die angeblich jedes Netzwerk unsymmetrische Drehstromnetzwerk ohne Nullleiter zurückführbar ist. Ich habe mir mal ein Netzwerk ausgedacht und mit Paint gemalt (kenne leider keine Programme dafür).
Es geht darum, das Netzwerk zu berechnen, also sämtliche Spannungen und Ströme.

Mir fallen dazu 2 Möglichkeiten ein:

1. Durch Zusammenfassen von Widerständen und Stern-Dreieck bzw. Dreieck-Stern Transformationen das Netzwerk so vereinfachen, dass man nur noch 3 in Dreieck geschaltete Quellen und 3 in Dreieck geschaltete Impedanzen hat (laut Skript ist dies möglich). Allerdings sehe ich nicht, wie genau das hier funktioniert. Die Klemmen 1,2,3 habe ich schonmal eingezeichnet, weil die evtl. durch die Transformationen genutzt werden können und man so leicht beschreiben kann, was verbunden wird.

2. Direktes Anwenden der Kirchhoffschen Regeln (viel Aufwand)

Habt ihr eine Idee, wie sich das am besten berechnen lässt? Welche Schritte werden benötigt für 1.?

Edit: Ups, ich hab vergessen, dass Netzwerk anzuhängen, das kommt jetzt nach.

Edit2: Mir ist noch eine Idee gekommen: Z2, Z3und Z4 bildet ein Dreieck zwischen allen drei Leitern. Diese drei Impedanzen könnte man evtl. zu einem Stern transformieren, dann die restlichen Impedanzen damit zusammenfassen und dann zurück zum Dreieck transformieren. Dann noch die Spannungsquellen ins Dreieck und dann kann mans ausrechnen. Meint ihr, dass das funktioniert?



Netzwerk.png
 Beschreibung:
 Dateigröße:  9.82 KB
 Angeschaut:  2464 mal

Netzwerk.png


isi1



Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 2903
Wohnort: München

Beitrag isi1 Verfasst am: 22. Jun 2012 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

P@u1 hat Folgendes geschrieben:
2. Direktes Anwenden der Kirchhoffschen Regeln (viel Aufwand)
Ich persönlich halte das für den zuverlässigen Weg, Paul, der auch mit dem geeigneten TR nicht viel Aufwand kostet.
Siehe Link:[url] http://forum.physik-lab.de/sutra56.html#56[/url]

Für U1,U2,U3 schreibe ich (231<0°), (231<120°),(231<240°)

Die Matrix sieht dann so aus:
Code:

Z1+Z2 -Z2 0 U1-U2
-Z2 Z2+Z3+Z4 -Z4 0
0 -Z4 Z4+Z5 U2-U3
Nur noch Werte einsetzen und mit rref() lösen.
_________________
Grüße aus München, isi •≡≈ ¹₁₂½√∠∞±∫αβγδεηκλπρσφω ΔΣΦΩ
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