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Strömungswiderstand
 
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Sciencefreak



Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 137
Wohnort: Gemeinde Schwielosee

Beitrag Sciencefreak Verfasst am: 21. Sep 2005 16:44    Titel: Strömungswiderstand Antworten mit Zitat

Ich zweifle irgendwie langsam an meiner Physiklehrerin oder sollte ich besser an mir zweifeln? Hier folgende Aussage meiner Physiklehrerin zum Strömungswiderstand

Hierbei ist b eine Konstante, welche von Form und Oberfläche und Dichte der Stoffes abhängt ... mit dem Teil bin ich erst mal noch einverstanden, aber zu n hat sie folgendes gesagt.
1.für kleine Geschwindigkeiten gilt n=1 und für größere steigt n dann an. Beim Luftwiderstand und normalen GFeschwindigkeiten sollen wir dann n=2 nutzen und bei sehr großen Geschwindigkeiten (z.B. bei Raumschiffen) wird n noch größer(hier lieght mein Problem). Also Strömungswiderstand für Raumschiffe finde ich sinnlos, aber schlimmer finde ich noch, dass was sie davor gesagt hat. Ihre letzte Annahme ist auch nach der Formel im Tafelwerk und nach dem Gwethsen Physik falsch. Ich weiß also definitiv nicht was das soll.
Nikolas
Ehrenmitglied


Anmeldungsdatum: 14.03.2004
Beiträge: 1873
Wohnort: Freiburg im Brsg.

Beitrag Nikolas Verfasst am: 21. Sep 2005 20:29    Titel: Antworten mit Zitat

das mit n=1 und n=2 kann ich aber bestätigen.

n=1 nennt man auch Stoke'sche Reibung. Die findest du z.b. bei Körpern in Flüssigkeiten und ist z.B. beim Millikan-Versuch wichtig.
n=2 bei Autos o.ä. habe ich auch so gelernt. Ganz falsch kann die Äusserung nicht sein.
Dass die Reibung bei größeren Geschwindigkeiten auch noch ~v^3 wird, hab ich auch schon mal gehört, aber sicher bin ich mir nicht.

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Erwarte das Beste und sei auf das Schlimmste vorbereitet.
Sciencefreak



Anmeldungsdatum: 30.11.2004
Beiträge: 137
Wohnort: Gemeinde Schwielosee

Beitrag Sciencefreak Verfasst am: 21. Sep 2005 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit n=1 bis n=2 und deren Zwischenwerte durch überlagerung beider Vorgänge ist ja noch in Ordnung. Bloß ich bin der Meinung, dass es eigentlich als v² sein kann. Man könnte sich doch eigentlich vorstellen, dass der umströmte Körper durch kleine Kollisionen abgebremst wird, aber die kinetische Energie ist nur proportional zu v² wo soll denn dann der Rest herkommen. Sie kann sicher nicht solche Geschwindigkiten gemeint haben, dass irgendwie Raumkrümmung oder so eine Rolle spielen könnte
nicothewolf
Gast





Beitrag nicothewolf Verfasst am: 03. Apr 2006 17:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hätte da mal eine dringende frage: wie hoch /tief ist der strömungswiderstand des menschen (bei der atmung) im ruhezustand.


wenn es geht bitte so schnell wie möglich antworten

danke im vorraus
dermarkus
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beiträge: 14788

Beitrag dermarkus Verfasst am: 03. Apr 2006 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Da würde ich empfehlen, google und Wikipedia zu bemühen und z.B. nach "Strömungswiderstand Lunge" oder vielleicht "Atemwiderstand" zu suchen.

Insbesondere dann, wenn dir das, was in Wikipedia zu Atemwiderstand steht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Atemwiderstand

noch nicht genügen sollte.
dermarkus
Administrator


Anmeldungsdatum: 12.01.2006
Beiträge: 14788

Beitrag dermarkus Verfasst am: 03. Apr 2006 22:34    Titel: Re: Strömungswiderstand Antworten mit Zitat

Sciencefreak hat Folgendes geschrieben:
Beim Luftwiderstand und normalen Geschwindigkeiten sollen wir dann n=2 nutzen und bei sehr großen Geschwindigkeiten (z.B. bei Raumschiffen) wird n noch größer

Das stimmt, denn:

Erreicht ein Flugzeug oder eine Rakete Geschwindigkeiten, die so groß sind wie die Schallgeschwindigkeit oder größer, dann nimmt der Luftwiderstand deutlich stärker zu als proportional zu v^2. Denn dann wird man ähnlich schnell oder schneller als die Geschwindigkeit der Luftteilchen selbst, man beginnt also, "die Luft vor sich herzuschieben" , es bildet sich ein Machscher Kegel.

Ab ca. einer Geschwindigkeit von Mach 0,8 (also ca. 80 % der Schallgeschwindigkeit) nimmt der Luftwiderstand daher sogar exponentiell mit der Geschwindigkeit zu (d.h. sogar stärker als proportional zu v^n, egal wie groß n ist). Darum fliegen die meisten Verkehrsflugzeuge nicht wesentlich schneller als gerade mit ungefähr dieser Geschwindigkeit, weil sie sonst deutlich mehr Sprit brauchen würden.
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