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Gab es einen Urknall?
 
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Gast





Beitrag ## Verfasst am: 21. Feb 2013 00:01    Titel: Gab es einen Urknall? Antworten mit Zitat

Messung: Voll ausgebildete Galaxien selbst bei allerhöchsten Auflösungen, anstelle der dort zu vermutenden Plasmasphäre. Schlussfolgerung: Es hat wohl keinen Urknall gegeben.

Messung: Steigende Abstandsänderungsgeschwindigkeit der Galaxien, statt sinkende wie nach der ART anzunehmen. Schlussfolgerung: #.

Logisch wäre: Außerhalb der messtechnisch bedingten Sichtbarkeitsgrenzen befindet sich weitere gravitierende Materie, welche so die Galaxien beschleunigt.
Packo
Gast





Beitrag Packo Verfasst am: 21. Feb 2013 08:53    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt hier im Forum eine Abteilung: "Astronomie".
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 21. Feb 2013 21:33    Titel: Re: Gab es einen Urknall? Antworten mit Zitat

## hat Folgendes geschrieben:
Messung: Voll ausgebildete Galaxien selbst bei allerhöchsten Auflösungen, anstelle der dort zu vermutenden Plasmasphäre.


Dafür solltest Du Quellen angeben - insbesondere für die Vermutung von Plasmasphären sowie deren Beobachtbarkeit.

## hat Folgendes geschrieben:
Messung: Steigende Abstandsänderungsgeschwindigkeit der Galaxien, statt sinkende wie nach der ART anzunehmen.


Darüber lassen sich aus der ART keine Annahmen ableiten. Im Gegensatz zur klassischen Mechanik lässt die ART auch eine beschleunigte Expansion zu.

## hat Folgendes geschrieben:
Logisch wäre: Außerhalb der messtechnisch bedingten Sichtbarkeitsgrenzen befindet sich weitere gravitierende Materie, welche so die Galaxien beschleunigt.


Das wäre alles andere als logisch. Keine Materieverteilung kann eine kugelsymmetrisch nach außen gerichtete Beschleunigung erzeugen.
Brillant



Anmeldungsdatum: 12.02.2013
Beiträge: 1973
Wohnort: Hessen

Beitrag Brillant Verfasst am: 22. Feb 2013 22:20    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Messung: Steigende Abstandsänderungsgeschwindigkeit der Galaxien

Wie misst man das?
DrStupid



Anmeldungsdatum: 07.10.2009
Beiträge: 5740

Beitrag DrStupid Verfasst am: 23. Feb 2013 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Brillant hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Messung: Steigende Abstandsänderungsgeschwindigkeit der Galaxien

Wie misst man das?


Theoretisch ist das ganz simpel: Man zeichnet die Lichtkurven möglichst weit entfernter Typ Ia Supernovae auf und rechnet dann aus, wie sich das Universum ausgedeht haben muss, damit sie zu den theoretisch berechneten oder in unserer Nähe beobachteten Lichtkurven von Supernovae desselben Typs passen. Praktisch ist das allerdings alles andere als einfach. 2011 gab es dafür den Physik-Nobelpreis.
Brillant



Anmeldungsdatum: 12.02.2013
Beiträge: 1973
Wohnort: Hessen

Beitrag Brillant Verfasst am: 23. Feb 2013 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Man zeichnet die Lichtkurven möglichst weit entfernter Typ Ia Supernovae auf und rechnet dann aus

Aber die ,,Ausrechnung" basiert wohl auf der Annahme des Doppler-Effekts? Der ist durchaus umstritten:
1. ViaVetoTV - http://youtu.be/xbLoBkmBj0Y
2. Konstantin Meyl - http://youtu.be/JnKPzrbO6ZA
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 24. Feb 2013 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Der Dopplereffekt ist vielleicht auf Youtube umstritten, sonst nicht. Und die kosmologische Rotverschiebung aufgrund der Expansion des Universums hat nichts mit dem Dopplereffekt zu tun; letzterer gilt aufgrund der Realtivbewegung zwischen Quelle und Sender, nicht aufgrund der Expansion des Raumes dazwischen.

Hast du eine verlässlichere Quelle als Youtube?

_________________
Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
Hanwer



Anmeldungsdatum: 08.05.2013
Beiträge: 1

Beitrag Hanwer Verfasst am: 08. Mai 2013 08:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo TomS,

nachdem ich im Netz nach alternativen Ansichten zur Rotverschiebung suchte, gelangte ich in Euer Forum. Nach einigem Lesen fiel mir dieser Beitrag von dir auf, worauf ich dir antworten möchte. Denn ich sah oder meine, dass diese Frage unbeantwortet blieb.

TomS hat Folgendes geschrieben:
Der Dopplereffekt ist vielleicht auf Youtube umstritten, sonst nicht. Und die kosmologische Rotverschiebung aufgrund der Expansion des Universums hat nichts mit dem Dopplereffekt zu tun; letzterer gilt aufgrund der Realtivbewegung zwischen Quelle und Sender, nicht aufgrund der Expansion des Raumes dazwischen.

Hast du eine verlässlichere Quelle als Youtube?


Ja klar, TomS, gibt es die. Hubble selbst.

Schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Expansion_des_Universums
Zitat:
"Hubble selbst fand die Beziehung v=H\sdot r, also die Beziehung zwischen den Distanzen der Galaxien und den als Geschwindigkeiten gedeuteten Rotverschiebungen v (Dopplereffekt), im Jahr 1929. Das deutete er allerdings nicht als Expansion des Universums, sondern im Sinn von de Sitters 1917 vorgeschlagenem Modell eines statischen Universums. Hubble hat das Modell des expandierenden Universums nie vertreten und – nach seinen Publikationen zu schließen – vermutlich auch nie daran geglaubt."

Und genau darauf bezieht sich auch Raphael Haumann unter
http://www.viaveto.de/plasmaverse.html

Ich dachte mir schon, dass du diese Videos, die immerhin 3 Stunden gehen, dir nicht selbst angeschaut hast.

In einer vorigen Diskussion las ich deine Einwände nämlich und meinte zu erkennen, dass du etwas beurteilst, das du dir selbst nicht prüfend angesehen bzw. angehört hast. Nun sehe ich, das war tatsächlich so. Denn hättest du dir die Videos vollständig angesehen, könnte nicht diese Frage von dir aufgetaucht sein, die da lautete: "Hast du eine verlässlichere Quelle als Youtube?"

Nichts für ungut Augenzwinkern

Gruß
Hanwer
TomS
Moderator


Anmeldungsdatum: 20.03.2009
Beiträge: 21469

Beitrag TomS Verfasst am: 08. Mai 2013 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

Die von Hubble vorgeschlagene Interpretation und das spezielle Modell sind aber i.A. nicht anwendbar.

Generell kann die Rotverschiebung z eines Lichtsignals zwischen einer Quelle P und eines Beobachters Q wie folgt definiert werden:



mit



Dabei steht x für die lichtartige Geodäte zwischen P und Q, die Ableitung erfolgt nach dem affinen Parameter, und u steht für die Vierergeschwindigkeit von Quelle P und Beobachter Q jeweils in lokalen Koordinaten bei P und Q (d.h. keine Relativgeschwindigkeit).

Daraus ergeben sich alle Spezialfälle.

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