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quecksilber
Gast





Beitrag quecksilber Verfasst am: 14. Jan 2014 12:22    Titel: Freier Fall Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo Leute,
ich sitze zur Zeit an einer scheinbar simplen Aufgabe (ist sie sicher auch, nur für mich nicht).
Wenn ein Mensch aus einem Helikopter springt und mit v=120km/h auf einen Heuhaufen trifft, wie hoch muss der Heuhaufen sein, damit er überlebt?
Der Mensch darf dabei nur maximal 35*g ausgesetzt sein.
Der Heuhaufen bremst ihn dabei mit konstanter Rate.

Meine Ideen:
Bisher dachte ich an die Formel für den freien Fall:
s(t)=v*t+g/2*t²+s
Da mit g, also der Beschleunigung gerechnet wird, ist naheliegend, dass abgeleitet wird:
v(t)=v+g*t -> Logisch, dass a=g ist.

Wie kann ich von hier nun auf die Höhe des Heuhaufens schließen?
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 14. Jan 2014 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Der freie Fall ist hierbei vollkommen unerheblich. Die Geschwindigkeit, mit der der Körper auf den Heuhaufen trifft, ist doch bereits bekannt. Jetzt ist nur noch der Energieerhaltungssatz anzuwenden: Kinetische Energie wird in Bremsarbeit umgesetzt.
Steffen Bühler
Moderator


Anmeldungsdatum: 13.01.2012
Beiträge: 7462

Beitrag Steffen Bühler Verfasst am: 14. Jan 2014 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Wobei ich die geforderte Maximalbeschleunigung von 35g mal stark anzweifeln würde, was das Überleben betrifft... Augenzwinkern
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 14. Jan 2014 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Steffen Bühler hat Folgendes geschrieben:
Wobei ich die geforderte Maximalbeschleunigung von 35g mal stark anzweifeln würde, was das Überleben betrifft..


Na ja, ganz so schlimm ist es nun auch nicht.

Siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/G-Kraft#Beispiele_von_g-Werten_in_Natur.2C_Technik_und_Alltag
planck1858



Anmeldungsdatum: 06.09.2008
Beiträge: 4542
Wohnort: Nrw

Beitrag planck1858 Verfasst am: 14. Jan 2014 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

die Aufgabe ist wirklich nicht so schwierig.

Du kennst die maximale Beschleunigung ausgedrückt in Vielfachen von g.



Auf die folgende Formel kommst du, wenn du die Geschwindigkeit-Zeit-Gleichung nach t auflöst und in die Weg-Zeit-Gleichung einsetzt.


_________________
Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. (Max Planck)

"I had a slogan. The vacum is empty. It weighs nothing because there's nothing there. (Richard Feynman)
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 14. Jan 2014 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

@planck1858
Du bist doch sonst so ein Fan des Energieerhaltungsatzes. Warum jetzt plötzlich so umständlich?
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