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Freier Fall mit Vernachlässigung der Luftreibung
 
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curry



Anmeldungsdatum: 07.04.2014
Beiträge: 14

Beitrag curry Verfasst am: 17. Jun 2014 19:29    Titel: Freier Fall mit Vernachlässigung der Luftreibung Antworten mit Zitat

Aufgabe 4
Sie schleudern einen Ball 20 m senkrecht in die Höhe. Wie lange dauert es nach dem
Abwurf bis Sie ihn wieder auffangen können.
(Luftreibung sei vernachlässigt!)

A 1 s
B 2 s
C 4 s
D 16 s
E 8 s

Lösung ist Anwort C.


Und ich verstehe nicht warum und wäre über eine Erklärung sehr froh.
Ich dachte man betrachtet zur Lösung der Aufgabe nur den Fallvorgang, ab dem Moment wo er die Geschwindigkeit 0 erreicht hat und schließlich zu Boden fällt.
Da wäre Ekin1=0 zu Beginn und zum Schluss Epot2=0
Ich habe folgendes gerechnet:

Ekin1+Ekin1=Ekin2+Epot2

dann habe ich die Formeln nach v aufgelöst:





v=20m/s

t=s/v

t=20m: 20m/s =1s

Das ist aber falsch und ich weiß nicht wie ich auf die 4s komme unglücklich unglücklich


Hammer Hammer
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 17. Jun 2014 20:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wie lange fällt der Ball aus dieser Höhe (Fallgesetz nach t umstellen)? Der Aufstieg dauert genausolange, also zusammen 2 * t, fedich.
PhyMaLehrer



Anmeldungsdatum: 17.10.2010
Beiträge: 1085
Wohnort: Leipzig

Beitrag PhyMaLehrer Verfasst am: 18. Jun 2014 06:29    Titel: Re: Freier Fall mit Vernachlässigung der Luftreibung Antworten mit Zitat

curry hat Folgendes geschrieben:
Ich dachte man betrachtet zur Lösung der Aufgabe nur den Fallvorgang, ab dem Moment wo er die Geschwindigkeit 0 erreicht hat und schließlich zu Boden fällt.

Es ist ja aber die Zeit gefragt, die vom Hochschleudern bis zum Auffangen vergeht, also die Summe aus Steig- und Fallzeit, was gerade der doppelten Fallzeit entspricht.
Zum anderen stimmt es zwar, daß der Ball mit 20 m/s unten ankommt, aber der freie Fall ist ja keine gleichförmige, sondern eine beschleunigte Bewegung. Du kannst also nicht mit v=s/t rechnen, weswegen auch die von dir berechnete Fallzeit nicht stimmt. Am Gipfelpunkt ist, wie du richtig weißt, die Geschwindigkeit 0 und nimmt dann zu. Der Ball braucht zum Fallen also länger als eine Sekunde! (Und entsprechend auch zum Steigen...)
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 18. Jun 2014 07:51    Titel: Antworten mit Zitat

Und, da die Start- bezeihungsweise Endgeschwindigkeit schonmal berechnet ist und auch die gleichmäßige Beschleunigung klar sein dürfte, wissen wir: v = g * t ...
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 18. Jun 2014 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Man könnte aber auch einfach und ohne irgendwelche gedanklichen Klimmzüge die Gleichung für den senkrechten Wurf nach t auflösen:



Dabei liegt der Abwurfpunkt bei y=0. Laut Aufgabenstellung ist der Auffangpunkt derselbe, liegt also ebenfalls bei y=0







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