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Rollwiderstand eines Reifen
 
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XFive



Anmeldungsdatum: 14.07.2014
Beiträge: 2

Beitrag XFive Verfasst am: 14. Jul 2014 21:59    Titel: Rollwiderstand eines Reifen Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Moin Moin,
ich habe das Problem das ich den Rollwiderstand eines Reifen berechnen möchte um damit erst den Fahrwiderstand und denn den Energiebedarf eines Fahrzeuges zu berechnen. Ich weis das dafür mehrere Dinge notwendig sind:
Luftwiderstand, Beschleunigungswiderstand und schließlich den Rollwiderstand. Eine einfache Formel dafür findet man ja direkt in Wikipedia jedoch ist diese zu einfach. Ich möchte die Maße des Reifen als Variable haben um damit unterschiedliche Ansätze zu verfolgen. Ich konnte nach energischer Suche bloß keine Formel finden.

Meine Ideen:

Meiner Überlegung nach müßte ein Reifen der einen großen Radius hat einen geringeren Rollwiderstand haben. Ein breiterer Reifen hat einen geringeren RW auf Sand als ein schmaler. Zudem müßte ja zusätzlich auch noch die Anzahl der Reifen, das Gewicht des Fahrzeug während der Fahrt und der Platz wo die Reifen sitzen eine Rolle spielen. Ich denke jedoch zuerst mal den einzelnen Reifen berechnen zu müssen.

Ich habe folgende Formeln gefunden:

FR=Cr*Fn = Rollwiderstand ist Rollwiderstandskoeffizient mal Normalkraft
FR=fR*mF*g = Rollwiderstand mit Fahrzeugmasse
PR=fR*mF*g*vF = Rollwiderstandsleistung wobei vF die Fahrzeuggeschwindigkeit ist.

Diese Formel bringen mich jedoch nicht ansatzweise an mein Ziel.
franz



Anmeldungsdatum: 04.04.2009
Beiträge: 11583

Beitrag franz Verfasst am: 15. Jul 2014 10:59    Titel: Antworten mit Zitat

Beim Rollreibungswiderstand denkt man sich den Untergrund etwas eingedrückt, wodurch eine Hebelkraft zum "Anheben" / Weiterfahren nötig ist, wodurch der Radius des Rades ins Spiel kommt . Der mittlere Hebelarm bei Stahl / Stahl ist beispielsweise . Praktisch begnügt man sich jedoch mit Fahrwiderstandszahlen, die zusätzlich noch die Lagerreibung beinhalten mit Kfz / Asphalt bei .

Für die Abschätzung des Energie- oder Kraftstoffbedarfs kommen noch die (stark gewschwindigkeitsabhängige) Luftreibung und irgendwelche inneren Reibungen hinzu.
XFive



Anmeldungsdatum: 14.07.2014
Beiträge: 2

Beitrag XFive Verfasst am: 15. Jul 2014 16:05    Titel: Antworten mit Zitat

DIe Formel FR=Cr*Fn enthält den Ansatz von dir bereits denn Cr=d/R.
Damit wäre ein Faktor bereits mit drin aber es fehlt immer noch der Faktor der Breite. Denn nehmen wir mal an 2 Reifen gleichen Gewichts sind unterschiedlich breit und diese Reifen rollen auf losen Sand mit einem Rollwiderstandskoeffizienten von 0,4 denn würde der schmälere Reifen weiter einsinken und man bräuchte mehr Energie um diesen mit der gleichen Geschwindigkeit vorwärts zu rollen wie den breiten Reifen.
Das was du als nächsten Punkt angehst ist glaube ich die Asymetrische Kontaktkraft. Diese ist ja bei Sand höher als bei Asphalt und abhängig von der Breite. Ich sehe jedoch in deinen Formel keinen Punkt der die Breite berücksichtigt oder ich bin einfach gerade auf dem falschen Weg.

Danke aber für die Antwort franz
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