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Druckabfall in einer reibungsbehafteten Strömung
 
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BaldEinStudent



Anmeldungsdatum: 22.07.2014
Beiträge: 1

Beitrag BaldEinStudent Verfasst am: 22. Jul 2014 11:31    Titel: Druckabfall in einer reibungsbehafteten Strömung Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Ich bin dabei mich auf das Medizin Studium vorzubereiten,und da ich Physik abgewählt hatte will ich nun mit Hilfe des Physik Buches "Physik für Mediziner und Pharmazeuten" von Volker Harms den Stoff nachholen.

Dabei bin ich auf folgendes Problem gestoßen:

Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es dabei um Strömungen von Fluiden. Und zwar darum wie der Druck innerhalb eines Rohres sich Verhält, in Abhängigkeit der Länge des Rohres.

Das Buch sagt:
Nach dem Hagen-poiseuilleschen Gesetz R=8*n*L*pi^-1*r^-4 (R=Strömungswiderstand; n=soll ein eta sein= Viskosität; r=der Radius der Rohres; L=die Länge des Rohres), ist R proportional zu L bei r konstant.

Da R=p*I^-1 (p=Druck; I=Stromstärke), ist bei konstantem I p proportional zu R und somit auch zu L.

Die am ende stehende Schlussfolgerung lautete dann, das der Druckabfall p proportional zur Länge der Rohres L ist.

Mir ist nun nicht ganz klar weshalb die Schlussfolgerung gilt.

Meine Ideen:
Nach meiner Auffassung müsste gelten:

Am Anfang des Rohres, ist R klein, da R proportional zu L, wird L größer (also weiter hinten im Rohr)wird auch R größer. Somit muss auch p größer werden, da zu. R proportional ist.

Warum ist dem nicht so?

Ich hoffe ich hab mein Problem ausreichend geschildert, falls nicht bitte ich um Nachfrage.

Danke vor ab.

Ps: Die Abkürzung für Länge habe ich absichtlich Groß gewählt, damit es bei dem Schrifttypen nicht zur Verwechslung mit der Stromstärke kommt.
jumi
Gast





Beitrag jumi Verfasst am: 22. Jul 2014 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Du musst unterscheiden zwischen "Druck" und "Druckabfall".
Letzterer ist proportional zur Länge.
baldnstudent
Gast





Beitrag baldnstudent Verfasst am: 22. Jul 2014 14:00    Titel: Rückfrage Antworten mit Zitat

Des würde ja aber nur dann gelten wenn sich die Druckdifferenz p als p1(am Anfang der Rohres) - p2(am Ende des Rohres) berechnet.

Bei beispielsweise einer Geschwindigkeit rechnet man aber ja v2 - v1.

Wird dies dann lediglich gemacht damit etwas positives herauskommt bzw. ist eine Differenz immer positiv weil nur der Betrag angeguckt wird ?
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