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Laplace - Wandspannung
 
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Rittersport170



Anmeldungsdatum: 15.11.2015
Beiträge: 1

Beitrag Rittersport170 Verfasst am: 15. Nov 2015 15:28    Titel: Laplace - Wandspannung Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Die Fragestellung: Eine Kapillare hat einen Radius von 5.2E-6 m. Zwischen Innen- und Aussenseite des Gefäßes herrscht ein Druckunterschied von 27 mmHg. Wie groß ist die Wandspannung nach dem Laplace-Gesetz, welche die Gewebestruktur aufbringen muss?

Meine Ideen:
Nach Laplace ist die Wandspannung K=P*r/2*d
P=transmuraler Druck
r=Gefäßradius
d=Wanddicke

Jetzt frage ich mich, wie ich die Wandspannung ohne Angabe der Wanddicke ausrechnen soll?
Mathefix



Anmeldungsdatum: 05.08.2015
Beiträge: 6119
Wohnort: jwd

Beitrag Mathefix Verfasst am: 16. Nov 2015 10:40    Titel: Re: Laplace - Wandspannung Antworten mit Zitat

Rittersport170 hat Folgendes geschrieben:
Meine Frage:
Die Fragestellung: Eine Kapillare hat einen Radius von 5.2E-6 m. Zwischen Innen- und Aussenseite des Gefäßes herrscht ein Druckunterschied von 27 mmHg. Wie groß ist die Wandspannung nach dem Laplace-Gesetz, welche die Gewebestruktur aufbringen muss?

Meine Ideen:
Nach Laplace ist die Wandspannung K=P*r/2*d
P=transmuraler Druck
r=Gefäßradius
d=Wanddicke

Jetzt frage ich mich, wie ich die Wandspannung ohne Angabe der Wanddicke ausrechnen soll?


Wenn Die Formel "d" erfordert und "d" nicht gegeben ist, kann K nicht
berechnet werden.

Im übrigen gilt Deine Formel für Hohlkugeln wie z.Bsp. Herzgefäße.

Für eine Kapillare wie z.Bsp. eine Ader gilt



Es handelt sich in beiden Fällen um die sog. Weisswurstformel.
Wenn Du willst, kann ich sie für beide Fälle herleiten.

Für Hohlkugeln mit sehr geringer Dicke (Seifenblasen gilt:

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