RegistrierenRegistrieren   LoginLogin   FAQFAQ    SuchenSuchen   
Stehende Welle (Flöte)
 
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Mechanik
Autor Nachricht
BerlinPhysics8



Anmeldungsdatum: 27.03.2018
Beiträge: 1

Beitrag BerlinPhysics8 Verfasst am: 27. März 2018 21:21    Titel: Stehende Welle (Flöte) Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Der Grundton einer Flöte (Länge L, einseitig geschlossenes Rohr) sei auf die Frequenz 440 Hz in Luft (Schallgeschwindigkeit) gestimmt. An dem offenen Ende ist ein Schwingungsbauch der Luftauslenkung, bei dem geschlossenen Ende ein Schwingungsknoten.

a) Zeichne schematisch die drei Verläufe der maximalen Auslenkung der Luftteilchen für die Eigenschwingungen mit den längsten Wellenlängen. Welche Frequenzen haben diese Obertöne?

b) Berechne aus den Angaben die Länge L der Pfeife.

c) Welche Länge müsste die Pfeife haben, wenn der gleiche Grundton in Heliumatmosphäre erklingen soll?

Meine Ideen:
a)
http://thumbs.picr.de/32227031oy.jpg

b)
//Formelsammlung// für einseitig offene stehende Wellen:







c)
BerlinPhysics9
Gast





Beitrag BerlinPhysics9 Verfasst am: 01. Apr 2018 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Kann mir jmd helfen bitte? smile
Myon



Anmeldungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 6202

Beitrag Myon Verfasst am: 01. Apr 2018 14:25    Titel: Antworten mit Zitat

b) und c) sind richtig. Die Skizze zu a) ist schon nicht optimal gezeichnet. Die Frequenzen der Obertöne sind ja ein Vielfaches der Frequenz des Grundtons, die Wellenlängen der Grundtöne somit die Hälfte, ein Drittel etc. der Grundtonwellenlänge. Der erste Grundton hat also einen Knoten beim offenen Ende, der 2. Grundton hat die Wellenlänge Flötenlänge*4/3, beim offenen Ende ist also wieder ein Bauch der stehenden Welle.
BerlinPhysics



Anmeldungsdatum: 20.03.2018
Beiträge: 4

Beitrag BerlinPhysics Verfasst am: 02. Apr 2018 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Sind das die drei Skizzen zur a) ?

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=6ecac7-1522695374.png


Braucht man nicht eigentlich für die einzelnen Frequenzen bei der a) für n=0,1,2 die Länge L der Pfeife? Also die Lösung der Aufgabe b) ?

Wenn ich das Ergebnis aus b) nutze, und weiß dass Flötenlänge 19,5 cm ist, dann:

Myon



Anmeldungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 6202

Beitrag Myon Verfasst am: 02. Apr 2018 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Du hast recht. Was ich oben geschrieben habe, war nicht richtig. Die Frequenzen der Obertöne sind schon immer Vielfache der Grundtonfrequenz, aber im vorliegenden Fall treten nur „ungerade Vielfache“ auf, also die Frequenzen




BerlinPhysics hat Folgendes geschrieben:
Sind das die drei Skizzen zur a) ?

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=6ecac7-1522695374.png

Ja, genau.

Zitat:
Braucht man nicht eigentlich für die einzelnen Frequenzen bei der a) für n=0,1,2 die Länge L der Pfeife? Also die Lösung der Aufgabe b) ?

Nein. Wenn in der Aufgabe steht, dass die Flöte auf den Grundton 440Hz gestimmt ist, dann heisst das, dass ihre Länge so gewählt wurde, dass gilt



Die Frequenzen der Obertöne ergeben sich direkt aus der Grundtonfrequenz durch die Gleichung oben, also , . Obertöne mit der doppelten oder vierfachen Grundtonfrequenz treten nicht auf, denn diese hätten einen Wellenknoten statt Wellenbauch beim offenen Ende.
BerlinPhysics



Anmeldungsdatum: 20.03.2018
Beiträge: 4

Beitrag BerlinPhysics Verfasst am: 03. Apr 2018 10:02    Titel: Antworten mit Zitat

Und was ändert sich bei den Skizzen, wenn man ein beidseitig geschlossenes/offenes System hat?
Die Formel steht ja in der Formelsammlung, doch was passiert mit den Skizzen?
Ich erinnere mich an 0,5 fache der Wellenlängen. smile
Myon



Anmeldungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 6202

Beitrag Myon Verfasst am: 03. Apr 2018 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hier

https://www.physikerboard.de/topic,12502,-orgelpfeifen.html

wurde eine ähnliche Frage schon einmal diskutiert, und da gibt es auch eine Grafik mit den stehenden Wellen. In der beidseitig geschlossenen Pfeife bilden sich dieselben Wellen aus wie im beidseitig offenen Fall.

Zu bemerken ist noch: an manchen Orten werden die Wellen genau umgekehrt dargestellt, d.h. mit Schwingungsbauch am geschlossenen Ende und Schwingungsknoten am offenen Ende. In diesem Fall werden nicht die Schwingungsamplituden abgebildet, sondern die Schalldruckverteilung der Welle (siehe z.B. Demtröder Bd.1 Kap. 11.12.2).
Neue Frage »
Antworten »
    Foren-Übersicht -> Mechanik