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Spannungsabfall an Widerständen
 
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tgler
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Beitrag tgler Verfasst am: 04. Okt 2011 16:31    Titel: Spannungsabfall an Widerständen Antworten mit Zitat

Meine Frage:
Hallo

Ich verstehe nicht, warum sich die Spannung an zwei Widerständen in Reihe aufteilt

Meine Ideen:
Habe ich beispielsweise in einer Reihenschaltung einen Widerstand fällt dort die gesamte Spannung ab (Energie wird in Form von Wärme abgegeben).

Schalte ich den selben Widerstand nochmals hinter den ersten, muss doch im ersten Widerstand trotzdem die selbe Energie abgegeben werden wie mit nur einem.
planck1858



Anmeldungsdatum: 06.09.2008
Beiträge: 4542
Wohnort: Nrw

Beitrag planck1858 Verfasst am: 04. Okt 2011 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

in einer Parallelschaltung addieren sich die Einzel-Widerstände zum Gesamtwiederstand.

In einer Parallelschaltung bildet die Summe der Kehrwerte der Einzelwiderstände den Gesamtwiderstand.

_________________
Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. (Max Planck)

"I had a slogan. The vacum is empty. It weighs nothing because there's nothing there. (Richard Feynman)
GvC



Anmeldungsdatum: 07.05.2009
Beiträge: 14861

Beitrag GvC Verfasst am: 04. Okt 2011 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

planck1858 hat Folgendes geschrieben:
in einer Parallelschaltung addieren sich die Einzel-Widerstände zum Gesamtwiederstand.


Das ist nun, mal abgesehen von dem die Augen verletzenden Rechtschreibfehler, gerade falsch.

planck1858 hat Folgendes geschrieben:
In einer Parallelschaltung bildet die Summe der Kehrwerte der Einzelwiderstände den Gesamtwiderstand.


Und das ist mathematischer Blödsinn. Widerstandskehrwerte können sich nicht zu einem Widerstand aufsummieren. Das passt schon dimensionsmäßig nicht.

@tgler

Es gibt bestimmte grundlegende Gesetzmäßigkeiten in der Elektrotechnik.

Eine davon ist der Knotenpunktsatz: An einem Knoten ist die Summe aller (vorzeichenbehafteten) Ströme gleich Null. Oder anders ausgedrückt: Die Summe der zufließenden Ströme ist gleich der Summe der abfließenden Ströme. Wenn Du die Verbindungsstele zwischen den beiden in Reihe liegenden Widerständen als Knoten betrachtest, dann muss nach Knotenpunktsatz der Strom hinter dem Knoten derselbe sein wie vor dem Knoten, d.h. durch die in Reihe liegenden Widerstände fließt derselbe Strom.

Eine andere ist das ohmsche Gesetz: U=R*I. Im vorliegenden Fall:
U1=R1*I,
U2=R2*I

Eine weitere ist der Maschensatz: In einer geschlossenen Masche ist die Summe aller (vorzeichbehafteten) Spannungen gleich Null, was im vorliegenden Fall bedeutet

U1+U2-U=0
bzw.
U1+U2=U
yedprior



Anmeldungsdatum: 04.10.2011
Beiträge: 3

Beitrag yedprior Verfasst am: 04. Okt 2011 23:20    Titel: Antworten mit Zitat

Mal sehen:

Wir haben einen elektrischen Schaltkreis mit einer Spannungsquelle von 12 Volt. In diesem Schaltkreis befinden sich zwei Lastwiderstände von jeweils 1000 Ohm in Reihe geschaltet. Widerstände, die in Reihe geschaltet sind addieren sich zum Gesamtwiderstand. Also hier 2000 Ohm.

Nach dem Ohmschen Gesetz (U=RxI) fließt ein Strom von 12V/2000Ohm=0,006A. Diese 6mA fließen im gesamten Stromkreis. Jetzt rechnen wir mal die Spannung aus, die am ersten Widerstand abgefallen ist. Also:

1000 Ohm x 6mA = 6Volt!!!

Am zweiten Widerstand fallen wieder 6 Volt ab, nämlich:

1000 Ohm x 6mA = 6Volt!!!

Daraus folgt: hinter dem zweiten Widerstand haben wir keinen Potentialunterschied mehr, also NULL Volt.

Mit anderen Worten: Die beiden in Reihe geschalteten Widerstände haben die Spannung geteilt und zwar an dem Verbindungspunkt der beiden Widerstände.
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